Ältere Beiträge und Kommentare

11.05.2016

 

Sehr viele Menschen sind eine Masse

 

In der Flüchtlingspolitik werden Politiker - heute in der HNA die Erste Beigeordnete des Landkreises, Frau Künholz - nicht müde, zu betonen, man müsse statt der Masse die einzelnen Menschen sehen, die in unserem Land Aufnahme begehren.

 

Das ist ebenso selbstverständlich wie naiv. Wollte irgendjemand etwas anderes behaupten, als dass es sich bei den Migranten aus den  Leidensgebieten der Welt ebenso um Menschen mit ihrem Anspruch auf Würde handelt wie bei denen, die noch in den Heimatländern sind und dort in immer größere Bedrängnis kommen.

 

Es geht ausschließlich darum, dass sie zwar dort ihre Bürgerrechte haben, aber nicht automatisch auch hier und dass sie nicht einfach herkommen können um diese Rechte allein durch ihre Anwesenheit zu erwerben. Und die schiere Zahl der Menschen gibt der Migration eine für uns in der Tat bedrohlich Qualität und macht deshalb eine generalisierende Betrachtung als Masse erforderlich und richtig.

 

Stefan Wild

 

 

10.05.2016

 

Redakteure noch immer in Schieflage?

 

In den letzten Tagen bekomme ich immer wieder positive Zurufe zur AfD, ihren politischen Zielen und ihrer politischen Arbeit.

 

Von einfachem anerkennendem Kopfnicken bis zur überschwänglichen Äußerungen der Erleichterung, dass die Fehlsteuerung durch den dröge gewordenen Politikbetrieb ein Korrektiv bekommt.

 

Umso weniger verständlich, was ich heute in der Leserbriefrubrik der HNA finde. Alle Leserbriefe im Grunde pro AfD, einzig ein Schreiber aus Dresden bringt im ersten Teil seiner Zuschrift einen Seitenhieb und vergleicht die AfD mit einem Rattenfänger.

 

Prompt pickt sich der verantwortliche Redakteur diese Formulierung für seine Überschrift heraus und wendet damit die Rubrik inhaltlich in ihr schlichtes Gegenteil. Hat ihn der Computer-Crash, der gestern die Arbeit der HNA behinderte, abgelenkt oder verwirrt?

 

Rattenfänger waren übrigens überaus wichtige Leute in vergangenen Jahrhunderten, als das Überleben in den Städten auch davon abhängen konnte, die Nagerscharen als Überträger der Pest und Vernichter von Vorräten zu beseitigen. 

 

Heute ist die Wendung dagegen zynisch und ganz unpassend, schart doch die AfD nicht Ratten, sondern mündige Wähler hinter sich. 

Oder war etwa genau diese verächtliche Beschimpfung der mit der AfD sympathisierenden Bürger vom Leserbriefschreiber beabsichtigt?

 

Stefan Wild

 

 

22.04.2016

 

Zum VW-Bashing

 

VWs sind gute, langlebige und saubere Autos. Auch in der Produktion, die sich an unsere strengen Regeln hält.

 

Und die Umweltstandards werden - nicht weniger als Industrieförderung  interessengesteuert - willkürlich gesetzt. Weltweit berall anders übrigens.

 

Es ist Aufgabe unserer Regierung, unsere deutschen Unternehmen vor Schaden zu schützen. Künstlich hochgepuschte Skandale sind geeignet, VW in ausländische Hände zu bringen. Und klar gibt es international starke Interessen, VW zu schwächen.

 

Es ist keiner verunfallt, keiner gestorben. Wäre der Umwelt besser gedient gewesen wäre, wenn statt einem VW ein anderes Auto gekauft worden wäre? Das darf man bezweifeln.

 

Und an der Kritik ist viel Heuchelei: Wie würden sich wohl Färbemittel verkaufen, wenn man bei roten Haaren keine Steuern zahlen müsste, verbunden natürlich mit detaillierten Normen für's Haarefärben. die Rotfärbenmittel nicht erlauben.

 

Stefan Wild

 

 

18.04.2016

 

Leider will die HNA den nachfolgenden Leserbrief nicht abdrucken. Mandatsträger sollen Presseerklärungen abgeben und keine Leserbriefe schreiben. Das sei eine bewährte Regel, wurde ich beschieden:

 

Bunt-statt-braun-Pamphlet liegt ganz daneben


Die AfD ist in Hessen in viele kommunale Parlamente eingezogen. Das ist demokratisch. Daran ist nichts zu rütteln. Jetzt macht ein sog. Bündnis diese ehrenamtlichen engagierten Mandatsträger und ihre Wähler verächtlich. Warum druckt die HNA diesen Artikel kommentarlos ab?

 

Die AfD spricht aus, was viele denken. Sensibel, ehrlich und anständig. Die Bevölkerung und ihre Zukunft hat für sie Vorrang vor den Interessen von abgehobenen Eliten und von Menschen, die zu Unrecht hier leben, Ansprüche stellen und unsere großzügigen Regelungen auch missbrauchen.

 

Wenn wir nicht wirksam gegensteuern, geraten wir Einheimischen da leicht ins Hintertreffen.

 

Die AfD ist eine junge Partei. Sie hat viel mehr getan, sich nicht von Radikalen unterlaufen zu lassen, als das nach früheren Gründungen anderer Parteien der Fall war. Wer sich gegen die demokratische Grundordnung stellt, fliegt raus aus der AfD. Undemokratische Rechtsbrecher kann das bunte Bündnis übrigens mühelos ganz in seiner Nähe bei den Antifas finden.

 

Stefan Wild

 

 

15.04.2016

 

Teilen macht Spaß!

 

Wenn wir täglich Nachrichten hören oder sehen, fliegen uns die Milliardenbeträge nur so um die Ohren, machen uns schwindelig.

 

Was fangen wir aber damit an, wie fassen wir solche Zahlen?

 

Ich teile dann immer gern. Ich teile zum Beispiel durch 80 Millionen Einwohner oder durch 40 Millionen Haushalte, die Deutschland hat. 

Mit dem Taschenrechner oder dem Handy ist das kein Problem, wenn man's nicht im Kopf überschlagen kann.

 

Erdogan bekommt zum Beispiel für seinen schrägen Flüchtlings-Tausch-Deal 3 Milliarden, also knapp 100 Euro von jedem deutschen Haushalt, weitere 3 Mrd. sollen bald nachgelegt werden.

 

Der ESM, mit dem wir für Wackelgeschäfte ausländischer Banken und für noch unsolidere Staatsfinanzen als unsere eigenen geradestehen, hat ein Haftungsvolumen von 700 Mrd, nach oben offen. Es ist nicht ganz abwegig, dass wir davon einmal die Hälfte oder noch mehr zu tragen haben werden, weil die anderen Garanten der Reihe nach kippen: knapp 20.000 Euro pro Haushalt. Auch Ihr Haushalt ist dabei!

 

Merken Sie, wie die Beträge plötzlich griffig werden, wie klar wird, was los ist? Da macht Ihnen das Teilen doch auch so richtig Spaß, oder?

 

Stefan Wild

 

 

27.03.2016

 

Religion spielt (k)eine Rolle

Islamische Staaten sind totalitäre Staaten, tolerant nicht prinzipiell, sondern nur da, wo es ihnen wirtschaftlich nützt.

 
Viele deutsche Muslime sind überzeugt von unserer freiheitlichen Gesellschaft und ihrem Staat und stehen fest zu ihnen. Einige sagen: Parlament ist Menschenwerk und irrelevant. Allah's Wille allein gilt.

Unsere Toleranz kann deshalb leicht zur Schwäche werden, wenn Wachsamkeit und Entschiedenheit fehlt.

Gerade ein demografisch alterndes Volk muss darauf achten, dass ein großer Zustrom auch gewaltbereiter junger Männer vermieden wird. Wir dürfen da die Augen nicht verschließen vor gefährlichen Entwicklungen: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/terrorismus-experte-shams-ul-haq-undercover-in-fluechtlingsheimen-unsere-politik-schlaegt-gerade-voellig-fehl-a1316950.html

Wir könnten sonst rasch in die innerstaatliche Defensive geraten und Handlungsmöglichkeiten verlieren. Nichtstaatliche Gewalt könnte ermutigt werden. Und die Gewalttätigkeiten im gesellschaftlichen Miteinander gehen nun mal eindeutig nicht von Christen aus oder von Atheisten: https://www.youtube.com/watch?v=BliBBAgdoL4.
 
Typisch für das Christentum ist nicht der Dschihad, sondern das Hinhalten der anderen Wange. Vielleicht sind Religionen von ihrer Frühzeit geprägt, in der das Christentum staatlich verfolgt wurde und nur im Geheimen gedieh, der Islam aber im Sturmlauf Land für Land mit dem Schwert eroberte. 

Für mich kann Religionsfreiheit nur gelten, solange religiöse Gruppen in Taten und Lehre die Gültigkeit, und das heißt im Zweifel den Vorrang, von Verfassung und Gesetzen nicht nur zähneknirschend hinnehmen, sondern ehrlich unterstützen und Gewalt ablehnen. Wer Gesetze verachtet und Gewalt predigt, ist kriminell und darf in unserem Land nicht geduldet werden. Welche Religion, spielt dann keine Rolle.
 
Stefan Wild

 

 

26.03.2016

 

Karwoche und Ostern

 

Es ist die Karwoche. Und allenthalben hört man schon: "Frohe Ostern!".

 

Nein, so ist das doch nicht! Die Karwoche beschließt die Fastenzeit mt einer tiefen Trauer über die Kreuzigung und den Tod Jesu, die erst danach, am Ostersonntag in strahlender Freude über seine Auferstehung endet und sich gleichzeitig ins höchst glücklich empfundene Gegenteil wendet.

 

Der Gründungsmythos der Christenheit fußt auf dieser Geschichte. Und sie ist immer weniger Menschen ohne weiteres geläufig. Schade. Aber vielleicht nicht ganz so bedeutend, wie es scheint.

 

Denn was wäre gewesen, wenn Pilatus ein beherzter Liberaler oder ein Menschenfreund gewesen wäre und gesagt hätte: "Also, Jesus, deine Umtriebe und Hetzereien gegen die etablierte Ordnung kann ich nicht dulden. Du wirst jetzt für zwei Jahre weggesperrt und danach kannst du wieder als Zimmermann arbeiten, und zwar auf einer römischen Galeere."

 

Kein Kreuz, kein Christentum, keine Kirche.

 

Aber es kam bekanntlich anders. Und so feiern wir morgen im christlich gerägten Abendland und auf der ganzen Welt das größte christliche Fest, Ostern.

 

Aber eben erst morgen.

 

Stefan Wild

 

 

24.03.2016

 

Parteitage und Chaoten

 

Die AfD als junge Partei will am 30.04. und am 1. Mai 2016 in Stuttgart ihren Bundesparteitag abhalten. Ein ganz normaler und nicht nur rechtmäßiger, sondern sogar vorgeschriebener Vorgang. Gelebte Demokratie. Die Partei, der Kritiker heute noch unscharfe Konturen vorwerfen, will sich ein Programm geben.

 

Derweil formieren sich unter der Überschrift "Antifa" (gegen Faschismus zu kämpfen, ist ja immer irgendwie gut und heldenhaft) so genannte Bündnisse, ob sie sich als rot, links, bunt oder revolutionär bezeichnen, und schwingen sich arrogant und besserwisserisch auf zur illegalen Ordnungsmacht (parallel fallen mir nur die Mafia und die Scharia-Polizei ein), die den Parteitag verhindern will. Unglaublich aber wahr! Sie bedrohen die Eigentümer und die Manager der Hotels und Tagungsstätten, wollen "der AfD die Räume nehmen".

 

Schon allein aus Solidarität und zur Verteidigung des Rechts müssten hier eigentlich alle demokratischen Parteien, und nicht nur die Polizei, die Durchführung des Parteitags - auch durch mächtige Demonstrationen - durchsetzen und dürften sich nicht verstecken. "Ich bin nicht deiner Meinung, aber ich gäbe mein Leben, damit Du sie sagen darfst" (nach Voltaire). Wo kommen wir hin, wenn wir für jede Versammlung Ordner nicht gegen individuelle Störer sondern gegen Organisationen als Saalschutz brauchen?

 

Übrigens publizieren die Antifa-Gruppen massenhaft auf Webseiten, die keine verantwortlichen Personen bezeichen, kein Impressum haben und auch auf andere Vorschriften pfeifen, von Netiquette ganz zu schweigen. Wo sind denn da die Abmahnkanzleien mit ihren Rechtsanwälten, die sich sonst bei jedem unzureichend formulierten Disclaimer mit hohen Abmahngebühren melden?

 

Stefan Wild

 

 

23.03.2016

 

Bomben und Mörder

 

Nach Paris kam der Terror gestern nach Brüssel. Europa hielt den Atem an. Wir werden die Gewalt nicht mehr los. Und sie geht nicht von irgengendwelchen Menschen aus, sondern von jungen muslimischen Männern, eben jener Gruppe, die derzeit den Großteil der so genannten Flüchtlinge umfasst.

 

In den Jahrgängen junger Männer ist der Anteil der aktuellen Zuwanderer schon bei etwa 15%. Pro Jahrgang gibt es nämlich - auch darunter schon viele Menschen mit Migrationshintergrund nur gut 400 000 einheimische Männer. Die 800.000 aktuellen Zuwanderer stellen da einen unverhältnismäßig hohen Anteil dar.15.03.2016. Natürlich sind darunter nur wenige gewaltbereite Fanatiker. Schätzten wir sie auf 1%, wäre es 8000. Unmöglich, die zu überwachen.

 

Aus meiner Sicht ist es vordringliche Aufgabe von deren muslimischem Umfeld, die Männer zur Räson zu bringen, zu stellen und sie der Polizei zu übergeben. Das scheint aber kaum der Fall zu sein. Es gibt offenbar ein Umfeld, Männer, Frauen, Junge und Alte, die diese Verbrecher, diese Mörder decken, schützen, verstecken. Die insgeheim klammheimliche Freude spüren und tätig zeigen. Das war beim damals bei Mescalero verbrecherisch und das ist es heute auch.

 

Houellebecq hat mit "Unterwerfung" (im französischen Original "Soumission") ein visionäres Buch geschrieben. Lesen Sie es, wenn Sie nicht von den Entwicklungen überrascht werden wollen.

 

Wären Einheimische mörderische Bombenleger, wer würde ihnen in dieser Weise Rückhalt geben? Keiner! Und das ist der Unterschied.

 

 

15.03.2016

 

Brauchen wir ein AfD-Kabarett, eine Gegen-Kunst? Nein!

Aber wir brauchen ein wenig Achtung vor dem Andersdenkenden.

 

Kabarettisten haben wie Journalisten oft eine spezifische Sozialisation.

Sie wollen vorführen, aufrütteln, aufklären, belehren durch Humor und Lachen und wecken von Selbsterkenntnis, aber auch unterhalten. Konservative Künstler, wenn es sie gibt, zieht es nur ausnahmsweise auf die Kabarett-Bühne. Das mag eine Ursache für die fast durchgängige Ablehnung unserer (der AfD) politischen Haltung in der in diesem Branchensegment sein.

 

Heute Abend wieder ein Paradebeispiel: Sieber, Mann und Kebekus zu attraktiver Sendezeit im ZDF. Sie ziehen übel über die AfD her, ziehen sie nicht nur mit Witz und Ironie "durch den Kakao", halten der AfD nicht nur den Spiegel vor, sondern stellen ihre Häme und ihren Hass (ist das hier übertrieben, ein zu starkes Wort?) gegenüber der AfD zur Schau und dürfen ihn über das Publikum ungehemmt ausgießen. Und fordern dabei Empörung heraus. Zufall? Versehen? Und das Publikum johlt.

 

Paradox, dass diese Emotions-Produzenten und insofern Aufwiegler den AfD-Leuten, die nüchtern analysieren und notwendige Maßnahmen ableiten, Fremdenhass unterstellen und dies mit dem Segen des Bundesfernsehens aus Mainz ins Land rufen dürfen.

 

Ich schüttle den Kopf und wende mich ab. 

 

Keimt da in mir etwa eine zarte Sympathie auf für eine illiberale und eigentlich nie gewollte Mediengängelung wie in Polen und Ungarn? 

 

Liebe Intendanten und Programmdirektoren, lassen Sie es bitte nicht soweit eskalieren, dass in Deutschland solche Ideen Raum gewinnen. Lassen Sie uns bei aller Verschiedenheit der Standpunkte den Respekt im Umgang miteinander nicht verlieren und und fordern Sie ihn auch von den Akteuren ein! Gutes Kabarett geht auch ohne Hass.

 

Stefan Wild

 

 

14.03.2016

 

Die AfD hat am vergangenen Wochenende die Parteienlandschaft umgepflügt.

 

Doch nicht vergessen: Es denken noch viel mehr Bürger wie die AfD, als es sich in den Wahlergebnissen ausdrückt.

 

1. Diese Menschen hätten AfD gewählt, würde diese nicht täglich in den Medien verunglimpft, beschimpft, diskriminiert, auch beleidigt und verleumdet. Das wirkt, das schafft Vorurteile und Ablehnung, Antipathie. Und hält Wähler ab, den so Herabgewürdigten ihre Stimme zu geben. Die vierte Gewalt zeigt ihren Einfluss.

 

2. Es gibt eine Treue vieler ("Stamm-")Wähler zu ihrer lange Jahre gewählten Partei, die Parteibindung. Die Schwelle, sich einer anderen Partei zuzuwenden ist nicht gering. Auch hier darf die AfD noch viel verdeckten Zuspruch vermuten.

 

3. AfD-Wähler werden verhöhnt: sie suchten "einfache Lösungen für komplexe Zusammenhänge". Angeblich zu komplex für sie. Anders gewendet: Die Wähler sind zu doof, die komplexen Zusammenhänge selbst zu durchschauen. Sie brauchen dazu Anleitung von Frau Jung, Frau Göring-Eckart, Herrn Stegner und Herrn Opperman. Oder auch von Frau Slomka, Frau Miosga und Frau Atalay. Diesem Verdacht will sich mancher verständlicherweise nicht aussetzen.

 

Et ceterum censeo:

 

Auch in Deutschland sollte man dem amerikanischen Beispiel folgen: Zwei Kanzler-Amtszeiten sind genug! Kurz: Merkel muss weg!

 

Stefan Wild

 

 

13.03.2016

 

Das demokratische Spektrum

 

Toren, Voreilige und Propagandisten bezichtigen die AfD gelegentlich, nicht im demokratischen Spektrum zu stehen, nicht auf dem Boden der demokratischen Verfassung. Damit soll angedeutet werden, es stehe der AfD gar nicht zu, am Wettbewerb um die Zustimmung der Wähler teilzunehmen. Natürlich ist das arrogant und unglaublicher Unsinn. Genau das Gegenteil gilt: Die AfD will die demokratischen Rechte des Volkes gegen patriarchalische Bevormundung des politischen Establishments und internationaler  wirtschaftlicher Interessen sichern.

 

Undemokratisch und nicht akzeptabel ist es,

  • das Volk in Entwicklungsrichtungen zu drängen oder gar zu zwingen, die es nicht will
  • demokratische Rechte, z. B. Wahlen, abzuschaffen
  • Meinungsfreiheit und Pressefreiheit durch Repression und Zensur zu ersetzen
  • die Frauen den Männern gesetzlich unterzuordnen 
  • religiöse Vorschriften allgemeinverbindlich zu machen
  • staatliche Gerichte und Polizei durch Paralleleinrichtungen zu entmachten
  • eine Diktatur oder eine absolute Monarchie anzustreben

 

Demokratisch und notwendig ist es,

  • Bedrohungen der verfassungsmäßigen Ordnung abzuwehren
  • die Einhaltung von Gesetzen auch von Regierungen zu verlangen
  • Einschränkungen der Rechte der Frauen zu verhindern
  • den Willen der Volkes durch Abstimmungen umzusetzen
  • Einschüchterungen durch gewaltbereite Nazis, Antifas, Hooligans und Islamisten zu verhindern
  • dem demokratischen Staat die Machtmittel zur inneren und äußeren Durchsetzung des Rechts zu geben

 

Die AfD ist demnach 100% demokratisch. 

Denn alle Macht geht vom Volke aus.

Populismus? Nein! …Und natürlich wissen es ja: So steht es im Grundgesetz!

 

Stefan Wild

 

 

11.03.2016

 

Die Farbe der AfD - ein E-Mail-Wechsel am 10.03.2016

 

AfD an Landkreis HEF-ROF (Pressesprecher Dirk Herrmann):

 

"Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich schreibe Ihnen im Namen des Kreisverbandes Hersfeld-Rotenburg der Partei Alternative für Deutschland, AfD. Der Text dieser Nachricht geht gleichlautend auch an Herrn Landrat Dr. Koch und an die Tagespresse.
 
In der Darstellung der Wahlergebnisse auf Ihrer Webseite www.hef-rof.de verwenden Sie für die Darstellung der Sitze der AfD-Abgeordneten eine grünlich-braune Farbe. Dies geschieht offensichtlich in dem polemisierend-diffamierender Absicht. Die Farbe ist geeignet, die Partei AfD, ihre Abgeordneten und ihre Wähler herabzuwürdigen und verächtlich zu machen.
 
Der Kreisverband protestiert gegen diese Darstellung in aller Schärfe und fordert Sie auf, für die Darstellung der AfD in entsprechenden Grafiken die Parteifarbe der AfD, Cyanblau, Pantone 638, oder eine ähnliche, die Partei klar kennzeichnende, Farbe zu verwenden und entsprechende Darstellungen unverzüglich zu korrigieren.
 
Stefan Wild"

 

Landkreis HEF-ROF (Pressesprecher Dirk Herrmann) an AfD:

 

"Werter Herr Wild,

 

Ihre E-Mail ist im SPAM-Ordner gelandet. Womöglich werden Sie auch hier eine politische Absicht unterstellen, die aber auch hier nicht gegeben ist.

 

Um es vorweg zu nehmen: Die Grafik auf der Homepage des Landkreises bleibt selbstverständlich, wie sie ist. Was Sie als "offensichtlich" bezeichnen, ist schlicht eine Mutmaßung Ihrerseits. Allenfalls eine Unterstellung. Mehr aber nicht.

 

Wenn ich mir den kleinen Exkurs erlauben darf: Schwarz beispielsweise ist auch nicht die Parteifarbe der CDU und sie lebt da inzwischen ganz gut mit. Niemand würde einfordern, dieses Tortenstückchen blau-orange zu färben, was die Parteifarben wären.

Die Darstellung von Pantone-Farbwerten im Internet auf RGB-Monitoren ist übrigens ohnehin schwierig, das kann Ihnen Ihr Plakatdrucker beizeiten erklären. Auf die Gestaltung der Tortengrafik habe ich ohnehin keinen Einfluss. Die Grafik wird automatisch generiert aus der Software einer Marburger IT-Firma, der ich keinerlei politische Einflussnahme unterstelle. Ausserdem ist die Software älter als Ihre Partei.

 

Seien Sie bitte so freundlich und sehen mit Erhalt dieser Stellungnahne seitens des Landkreises in dieser Sache von weiteren Anrufen im Landratsamt ab.

Mit freundlichen Grüßen 
Dirk M. Herrmann
Leiter der Pressestelle"

 

Ergebnis: Eine Software die älter ist als die AfD hat ohne den Willen der Veröffentlicher eine Farbe augewählt. Auch die Farben der anderen Parteien haben nichts mit deren Parteifarben zu tun. Alles Zufall. Und Herr Herrmann kann und will einfach nichts machen. Aha!

Natürlich hat das mit Arroganz und fehlender Sensibilität nichts zu tun.

 

Stefan Wild

 

 

10.03.2016

 

Frauke Petry!

 

Wer sie mag, sollte dieses Interview sehen.

Wer sie kennenlernen will, sollte dieses Interview sehen.

Wer über sie schimpfen will, muss dieses Interview sehen.

Wer es nicht sehen will und dennoch schimpft,

der schweige über Vorurteile!

 

https://www.youtube.com/watch?v=WlCLKQv625w

 

Stefan Wild

 

 

09.03.2016

 

Nach der Wahl ist vor der Wahl!

 

Ja, liebe Leser, das war eine tolle Sache am Sonntag, am 6. März!

 

Die Wählerinnen und Wähler haben gesprochen und ein klares Signal gegeben.

Man darf das getrost als Rüffel für die etablierten Parteien verstehen (jawohl, die Bürger protestieren!) und als einen Auftrag an die Vertreter der AfD.

 

Noch am Wahlabend wurde über Möglichkeiten zur Änderung des Wahlrechts nachgedacht, am lautesten vom verstörten SPD-Frontmann Schäfer-Gümbel.

 

Also machen wir uns aus diesem Anlass klar:

 

Wahlen sind kein Selbstzweck! Wahlen sind dazu da, dem Willens der Volkes konkrete Geltung zu verschaffen, ihm deutlich zu machen, als Voraussetzung zu seiner Durchsetzung. Wahlen sind Treibriemen zwischen Willen und Gestaltung.

 

Es ist richtig: Die Wahlzettel sind zu groß, zu unübersichtlich, es gibt zu komplizierte Regeln. Manche Listen werden benachteiligt: Listen mit wenigen Kandidaten oder Listen, die eine Prozenthürde nicht schaffen könnten und deshalb von vielen vorsichtshalber nicht gewählt werden. Vielerorts verweigern sich die Wähler, die Wahlbeteiligung ist schrecklich niedrig. Gewählte Gremien sind so in ihrer Legitimation gefährdet.

 

Aber: Wahlrechtsänderungen dürfen niemals dem Ziel dienen, bestimmte Bürger um ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten zu bringen, sie zu entmündigen oder zum Schweigen zu bringen ("Wie halten wir diese oder jene von der politischen Macht oder gar von der politischen Debatte fern?").

 

Das Ziel muss sein, den Wählerwillen besser abzubilden, ihn stärker zu machen.

 

Für die AfD bedeutet das vor allen plebiszitäre Elemente: Abstimmungen über Sachfragen. Politik darf nicht in patriarchalischer Manier über das Volk hinweg gemacht werden. Das Volk darf nicht zum Objekt von Politik degradiert werden, sondern es muss in den Stand gebracht werden als handelndes Subjekt aufzutreten und seine Angelegenheiten selber zu entscheiden. Sonst kann der der Verfassungsgrundsatz von demokratischen Staat, in dem die Macht von Volke ausgeht, leicht zu Floskel verflachen.

 

Wir wollen, dass öffentlich und klar (manche sagen gerne "transparent") um die richtigen Wege und Lösungen gerungen werden. Mauscheleien und Kungeleien haben bei Volksabstimmungen keine Chance! Die technische und organisatorische Umsetzung kann man heute sicher und effizient regeln.

 

Stärken Sie die AfD, damit auch Sie künftig mehr konkret zu entscheiden haben!

 

Stefan Wild

 

 

 

27.02.2016

 

Iris Berben als Zugpferd für Merkels Folgsame?

 

Iris Berben ist eine tolle Schauspielerin und die Menschen lieben sie. Das ist offenbar Grund genug für die HNA, ihre politische Meinung heute in einem groß aufgemachten Interview zum Besten zu geben.

 

Frau Berben weiß angeblich, was wir müssen: Uns verändern. So so. Vielleicht geht es uns (ich nehme an, sie meint uns Deutsche) ja vergleichsweise gut, weil wir sind, wie wir sind. Verändern muss da nicht verbessern heißen.

 

Und müssen wir uns wirklich verändern, auch wenn wir das nicht wollen? Wieso denn? Wer hat uns zu sagen, was wir tun müssen?

 

Frau Berben ist in der Künstlerszene sicher nicht von besonderen Patrioten umgeben, eher von einer internationalistischen Elite. Sie hat auch ihr persönliche Sozialisation durchlebt. Insofern ist ihre Meinung erklärlich. Sie ist aber weltfremd (obwohl Frau Berben auch selbst einkaufe! Oho!) und taugt nicht als Grundlage für deutsche und europäische Politik.

 

Frau Berben gesteht zu, dass man wegen Ängsten, Sorgen und Problemen „von den etablierten Parteien nichts mehr wissen“ will. „Bei den Rechten mitzumarschieren“ (meint sie Demonstrieren? Meint sie die NPD?) sei dadurch aber „in keiner Weise“ zu rechtfertigen. Sie braucht sich nicht zu sorgen, die NPD wird keine spektakulären Erfolge feiern und die AfD ist nicht rechts. Diese Kategorie hat längst ausgedient, auch wenn „die Linke“ sich noch über sie definiert.

 

Viele verkennen, dass es Angst und Sorge gibt, weil sie sich in der Geschichte der Menschen bewährt haben. Sie haben sich bewährt, weil sie Verhalten ändern, zu Taten führen. Bloß unverbindlich Verständnis für Ängste und Sorgen zu äußern, aber sie im politischen Handeln nicht zu berücksichtigen, ja politische Aktivität zur Abhilfe zu verurteilen und wo möglich zu verwehren, heißt die Ängstlichen und Besorgten verhöhnen.

 

Also, liebe Frau Berben, lassen Sie die Menschen einfach selber entscheiden, ob und wie sie sich ändern wollen und unterstützen Sie bitte wirksame Lösungen.

 

Stefan Wild

 

 

26.02.2016

 

AfD als Selbstzweck?

 

Die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet unter der missverständlichen Überschrift "Meuthen verkauft die AfD" über die Fernsehdebatte, in der es dem Parteivorsitzenden offenbar gelang, durch Differenzierung zu punkten. Was ja ich einem Wahlkampf-TV-Sechskampf schon etwas heißen will. 

 

Im letzten Satz des Zeit-Artikels wird - und Meuthen hat offenbar nicht sofort gekontert - berichtet: Zitat: "Ihre Partei freut sich doch über diese Entwicklung", ruft Hans-Jürgen Rülke laut. Da weiß Herr Meuthen auch nicht so recht, wie er protestieren soll. Zitat Ende. 

 

Die AfD freut sich über die gemeinte Entwicklung nicht! 

 

Wir wollen bestimmte Ziele erreichen und freuen uns gerade nicht, wenn sich die Ziele und Entwicklungen immer weiter vom Notwendigen entfernen, auf dass die AfD Wahlprozente bekomme und Einfluss gewinne.

 

AfD-Mandate sind aus meiner Sicht Mittel zum Zweck. Wenn sich der richtige Zweck (in vielerlei Politikfeldern) auch ohne unser Zutun entwickeln würde, hätte die AfD nicht das Wachtum und den Zuspruch, den wir sehen.

 

Und bis dahin braucht Deutschland eine starke AfD!

 

Stefan Wild

 

 

24.02.2016

 

Kabarett und Illegale Einwanderung?

 

Kabarettisten betrachten die Welt von links. So kennt man es und war es auch gestern im ZDF. "Die Anstalt" brachte gekonnt Pointe auf Pointe, immer gegen Positionen der AfD gerichtet. Auch Rogler vorgestern bei Stratmann. Offene Grenzen, alles mit allen teilen, gute Menschen sein, wir sind alle irgendwann Zuwanderer gewesen usw. Wer die Entwicklungen steuern und Gefahren für uns abwenden will, ist entweder doof oder böse.

 

Kabarett könnte auch anders sein, würde dann wohl unangenehm und in den Augen der Kunst- und Medienwelt unzulässig politisch inkorrekt, würde aus dem Programm genommen. Seine Macher würden wie Eva Herman beruflich abserviert.

 

Die Kabarettisten kämpfen gegen Wahrheiten, die sie zwar veralbern können, aber nicht beseitigen. Das Publikum applaudiert. Aber der Applaus gilt vor allem der Kunst der Darsteller, der Zuspitzung als solcher, nicht den Inhalten. Die Sender sollten sich nicht täuschen: Zuschauer applaudieren und wählen dennoch AfD.

 

Stefan Wild

 

 

23.02.2016

 

Ist es wirklich Fremdenhass?

 

Ich kenne keinen einzigen der zornigen Sachsen, die immer wieder durch Gewalt oder verbale Entgleisungen auffallen. Ich halte aber nicht für erwiesen, dass diese Leute etwa Fremde im Allgemeinen hassen, wie die Vokabel nahelegt, oder dass sie die Zuwanderer persönlich hassen, dass sie den Asylbewerbern, Flüchtlingen, Wirtschaftsflüchtlingen, Männern, Frauen und Kindern Schlechtes, d. h. Schaden oder Leiden, wünschen oder sie schädigen wollen. Jedenfalls ergibt sich das nicht ohne weiteres und nicht für alle, selbst wenn es für den einen oder anderen der „Täter“ zutreffen mag.

 

Die Leute wollen nur partout nicht, dass die (oft zu Unrecht eingereisten) Zuwanderer bei Ihnen niederlassen, in ihre Städte, Dörfer, Straßen und Häuser einziehen, mit ihnen um Ressourcen konkurrieren. Und weil außer dem Lippenbekenntnis, man nehme ihre Sorgen ernst, die zuständigen Personen und Einrichtungen, angefangen bei der Kanzlerin bis zum Sozialarbeiter vor Ort, darauf pfeifen, was diese Bürger für bedrohlich halten und in ihrer Kommune nicht wollen, versuchen Sie selbst, etwas dagegen zu unternehmen. Sie greifen dabei bisher in der Regel die Zuwanderer nicht körperlich an. (In den Ländern, aus denen sie kommen, würde mit unerwünschten Ausländern vielleicht anders umgegangen.)

 

Sie versuchen, durch Sprechchöre, Gesten, Schmierereien und Sachbeschädigung bis hin zur Brandstiftung an leerstehenden Gebäuden ihrer empfunden Bedrängnis Ausdruck und Geltung zu verschaffen. Aus ihrer Sicht sind das notwendige kollektive Abwehraktionen, wohlgemerkt immer noch mit Respekt vor dem hohen Rechtsgut der körperlichen Unversehrtheit der Menschen, um die es geht.

 

Die Taten, über die berichtet wird, sind widerrechtlich, unanständig und nicht tolerabel. Sie sind aber unter Umständen verstehbar. Auch andere politische Aktivisten, zum Beispiel in der Anti-Atomkraft-Bewegung, haben Gewalt gegen Sachen in Theorie und Praxis durchaus akzeptabel gefunden. Der Begriff des Fremdenhasses wird solcher politischer Motivation aus meiner Sicht nicht ausreichend gerecht. Es ist offensichtlich ein gehöriger Schuss medial aufgebauschter Polemik dabei. Und das wird der Sache nicht gerecht.

 

Tillich meint: „Die sowas tun, sind keine Menschen, sondern Verbrecher.“ Sind also Verbrecher - oder jedenfalls diese Verbrecher - keine Menschen? Wie bitte? Diese Aussage des Herrn Ministerpräsidenten finde ich problematischer als die Drohfäuste ein paar aufgebrachter, wütender einfacher Männer gegen den ankommenden Migrantenbus.

 

Ich bin überzeugt: Wenn die deutsche Politik die Interessen der Deutschen wieder angemessen in den Mittelpunkt stellt, werden diese Unfriedlichkeiten so rasch wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Denn die Leute sind dieselben wie früher.

 

Stefan Wild

 

 

22.02.2016

 

Es gibt Menschen, die Angst vor einer Islamisierung Deutschlands und Europas haben. Obwohl der Islam eine friedliche Religion sein soll, und obwohl viele Millionen Muslime freundliche und friedliche Menschen sind, denken manche an den Umgang extremistischer islamischer Regime in Umbruchzeiten mit anderen Religionen. jedefalls dort, wo radikale Eiferer die Macht übernommen haben.

 

Wer sich nicht unterwirft, wird drangsaliert.

(Buchtipp: Houellebecq, "Unterwerfung")

 

Taliban haben wertvolle uralte Buddha-Statuen in Afghanistan gesprengt.

Isis-Eiferer haben uralte vorislamische Tempel in Palmyra gesprengt.

Wenn es eines Tages - durch welche Prozesse auch immer - Islamisten hier an die Macht kommen sollten: Würden sie auch hier Bauten sprengen? Und was?

 

Und ist so ein Szenario hier überhaupt vorstellbar?

 

Stefan Wild

 

 

21.02.2016

 

Liebe Devotionalien-Sammler!

 

Wer auf ein gut erhaltenes Plakat der AfD aus dem Kommunalwahlkampf in Hessen 2016 für seine Partykellersammlung scharf ist, der wende sich an den Vorstand. Er kann dann nach der Wahl ordentlich mit verschiedenen Motiven versorgt werden, ohne dass er sich des Diebstahls eines Plakates schuldig machen muss.

 

Sollte er sich doch für die Klau-Variante enscheiden, muss er schon damit rechnen, verknackt zu werden, wenn er bei seiner klammheimlichen, kriminellen und die Demokratie beschädigenden Tätigkeit erwischt wird oder wenn der Standort des gestohlenen Plakates durch einen eingebauten GPS-Chip geortet und das Objekt der Begierde bei ihm gefunden wird.

 

Plakate-Klauer gab es immer. Die Hellsten waren sie noch nie.

 

Stefan Wild

 

 

20.02.2016

 

Wie kann nach der Merkel-Zeit Recht und Gesetz wieder hergestellt werden?

 

Derzeit läuft vieles aus dem Ruder. Recht wird im großen Stil von der Regierung gebeugt und gebrochen mit weitreichenden Folgen, deren Ende noch gar nicht absehbar ist. Die Axt wird an unsere friedliche freie reiche Zivilgesellschaft gelegt.

 

Die Menschen werden aber erkennen, wohin wir driften und werden sich nicht nur Sorgen machen, sondern neue Regierungen wählen, die das Heft des Handelns für das Volk wieder in die Hand nehmen. (Da und dort glauben verzweifelte Grüppchen schon, es gar selbst in die Hand nehmen zu müssen und übertreten selber die Grenzen von Recht und Anstand.) Wie kann das Recht wieder hergestellt und langfristig gesichert werden, wie kommen wir dann zum vorherigen Zustand zurück? Geht das überhaupt? Oder gibt es Bestandsschutz für die Dreisten?

 

Wie bekommen wir Bürgschaften für windige Euro-Milliarden-Geschäfte, für Staatsbankrotteure und Mafia-Familien wieder einkassiert? Wie bringen wir die Menschen wieder außer Landes, die sich durch Lüge und Fälschung rechtswidrig Eintritt verschafft haben in unser Land? Oder die Ihr Gastrecht missbraucht haben? Freiwillig werden nicht alle wieder gehen. Wie bekommen wir die religiösen Fanatiker unter Kontrolle? Wie werden wir mit eingeschleusten terrorbereiten Menschen fertig? Wie sichern wir die auch hier erst seit ein paar Jahrzehnten erreichten Freiheiten und Rechte der Frauen?

 

Wäre es richtig, Einwanderer, anspruchstellende ausländische Staaten und Private wie auch Großbetrüger aus dem Inland (Stichwort: Cum-Ex) schon heute wissen zu lassen, dass über manche Dinge kein Gras wachsen wird und dass Recht und Gerechtigkeit zu gegebener Zeit durch neue gewissenhafte Regierungen, Parlamente und durch Volksentscheide wieder hergestellt werden?

 

Eine breite Rückabwicklung von fehlerhaften Entscheidungen wird eventuell notwendig werden und zwar, weil in der riesigen Anzahl von Einzelfällen gar nicht anders machbar, ohne die unter anderen Bedingungen richtigen und sinnvollen mehrinstanzlichen Rechtswege mit anwaltlichem Beistand und jahrelangen Verfahren. Der innere Frieden könnte uns sonst entgleiten.

 

Frau Merkel hätte für mein Verständnis eigentlich schon längst um Verzeihung bittend vom Amt der Bundeskanzlerin zurücktreten müssen wie die Tepco-Manager nach dem Tsunami von Fukushima. Aber sie hat die Stirn, die Chuzpe, die offensichtlich entgleisende Entwicklung weiter starrsinnig zu befeuern. Schade! Die Geschichte scheint sich zu wiederholen: Die Mächtigen erkennen die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig. Und säen weiter Wind.

 

Stefan Wild

 

 

18.02.2016

 

Zur Zuwandererdebatte empfehle ich heute einen ausführlichen Beitrag aus der "Jüdischen Rundschau", einer Zeitung, die ich bisher leider gar nicht kannte,

 

Stefan Wild

 

 

14.02.2016

 

In Youtube wettert ein Sprecher gegen Vorurteile (vgl. Eintrag vom 11.01.16) und Gleichmacherei in unserem Land und fordert akribische Einzelfall-Beweisführung bei der Kriminalität von Zuwanderern und sowie exakte Gleichbehandlung aller Menschen.

 

Ihm antwortet Rüdiger Plantiko:

 

Ich kenne niemanden, der sagt: "Alle Nordafrikaner sind kriminell." Dieses ewige Gewarne vor den angeblichen überall lauernden Pauschalverurteilern, den "Über-einen-Kamm-Scherern", soll uns nur einschüchtern, die eine simple Tatsache auszusprechen: dass die nach D einwandernden Gruppen aus Nordafrika und dem Orient in der Statistik der Gewalt- und Sexualdelikte im Vergleich zu ihrem Anteil in der Gesamtbevölkerung um den Faktor 3 überrepräsentiert sind (das weiss sogar wikipedia, Stichwort-Link: Ausländerkriminalität).

 

Das bedeutet, nüchtern gerechnet: durch Import vieler Menschen aus diesen Gebieten erhöhen wir die Kriminalitätsrate in Deutschland. Das ist simple Mathematik. Überspitzt, aber rechnerisch richtig, könnte man sagen: Wir bieten einige unserer Frauen zur Vergewaltigung an, als Menschenopfer - als Preis dafür, dass wir uns toll fühlen können, weil wir ja keine Rassisten sind, sondern für die tolerante multikulturelle, diskriminierungsfreie Gesellschaft einstehen. Als Opfergabe auf dem Altar eines zerstörerischen Kultes, einer Ideologie, die uns mit schönen Worten von allgemeiner Menschenliebe und Toleranz umsäuselt, aber überall, wo man vor ihr niederfällt und sie anbetet, nur Chaos und Zerstörung anrichtet.

 

Rechtsstaatlichkeit schützt uns leider nicht vor diesem Effekt: denn erst werden unsere Frauen vergewaltigt, und danach erst landen die Täter im Knast (wenn sie dort landen). Ein Rechtsstaat kann nämlich nur die allergröbsten Verstösse gegen das Geflecht von Normen und gegenseitigen Verhaltenserwartungen ahnden, die ein funktionierendes, gesundes Volk ausmachen. Der Staat kann nur funktionieren, wenn der grösste Teil der nötigen Regulierungen im zwischenmenschlichen Miteinander von den Bürgern in eigener Regie geleistet wird - eben ohne dass ein Staatsanwalt oder Polizist dafür nötig wäre.

 

Oder, wie es der Verfassungsrichter Böckenförde einmal ausdrückte: "Der liberale Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann... der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft." Diese Homogenität der Gesellschaft ist historisch gewachsen, mit den ganz konkreten, hier lebenden Menschen, die ihre Geschichte miteinander teilen, ihre Herkunft, ihr Land, ihre Normen, ihre Glaubensvorstellungen, ihr Selbstverständnis, ihre guten und schlimmen Taten aus vergangenen Zeiten. Die eine gemeinsame Identität haben. Man kann sie nicht einfach austauschen durch beliebige Menschen aus anderen Weltteilen, "weil ein Mensch ja ein Mensch ist", und glauben, dass diese Gesellschaft dann noch genau die gleiche Sicherheit und Selbstverständlichkeit des Umgangs bietet, die sie bisher bot.

 

Es ist genau diese "Homogenität der Gesellschaft", an die durch das multikulturelle Experiment die Axt gelegt wird. Die Folgen dieses Experiments sind für jeden klar voraussehbar: Die Konflikte und der Hass in der Gesellschaft werden ansteigen, die Kriminalität wird zunehmen, Polizei und Sicherheitsorgane werden überlastet (sind es jetzt schon), die Sozialausgaben des Staates werden explodieren, der Staat wird immer mehr Aufgaben bekommen, also noch weiter wachsen, die Arbeitslosigkeit wird zunehmen, und das bereits jetzt stark bevölkerte Deutschland wird weiter zersiedelt, um den nötigen Wohnraum für die neuen Einwanderer zu schaffen.

 

(mit Genehmigung des Autors)

 

 

13.02.2016

 

Wieviel Islam im Kindergarten?

 

Viele der aktuell Zugewanderten sind kinderreich und werden weiter viele Kinder bekommen. Viele davon werden in den von Kirche, AWO und Kommunen betriebenen Kindergärten betreut, mit unserem Geld finanziert!

 

Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass es vielen muslimischen Zuwanderern, die - angeblich gerade erst durch unsere Aufnahmebereitschaft vor Hunger, Verletzung und Tod gerettet - an jeder Bescheidenheit und Demut, ja auch an Respekt fehlt. Im Gegenteil wird, zwar nicht flächendeckend, doch auch nicht als singuläre Ausnahme, faktisch die Übernahme der Entscheidungen realisiert:

  • Jungen bekommen von ihren Eltern eingeschärft, die Erzieherinnen seinen nur Frauen und hätten ihnen nichts zu sagen.
  • Es wird Schweinefleischfreie Kost gefordert und - für alle Kindergartenkinder umgesetzt - erreicht.
  • Es wird der Austausch von Kochgeschirr gefordert, da Töpfe, mit denen schon Schweinefleisch zubereitet wurde, auf Dauer kompromittiert, wir würden wohl sagen "entweiht", seien.

Ich finde, das haut dem Topf den Boden aus, weil hier kulturelle Herrschaft schon heute wirksam installiert wird und auch Kleinkinder ohne islamischen Hintergrund unter dem Eindruck, was korrektes und was sündiges Essen sei, erzogen werden. Die explizite Erziehung zur Respektlosigkeit vor Frauen ganz zu schweigen. Und beides nur exemplarisch für viele andere Aspekte.

 

Religion ist im säkularen Staat Privatsache. Im öffentlichen Raum von Kindergärten, Schulen und Universitäten hat sie zurückzustehen.

 

Und ich finde: Es reicht jetzt mit dem Entgegenkommen!

 

Der Fremde, der sich integrieren will, hat sich den bestehenden Regeln anzupassen. Wer das nicht will, muss seine Persönlichkeit anderswo entfalten.

 

Stefan Wild

 

 

06.02.2016

 

Sympathie ist nur die halbe Miete

 

Im täglichen Gespräch mit Bürgern wird klar, dass viel mehr von ihnen die Inhalte der AfD unterstützen, als die Wahlprognosen an Stimmen in Aussicht stellen.

 

Aber klar ist auch: Die Erwartung, dass einige wenige sich exponieren und beschimpfen lassen und es dann schon irgendwie richten werden, trägt nicht.

 

Außer innerer stiller Zustimmung und Sympathie braucht es ein Bekenntnis, ein offenes Eintreten vieler Menschen für die neue Partei, die auch Demokratie wieder in einem sehr lebendigen Licht erscheinen lässt.

 

Der Dresdener Politologe Werner Patzelt spricht am heutigen Samstag im HNA-Interview zurecht von der verhärteten Politiker-Klasse. Der werden nämlich die Interessen und der Wille des angeblichen Souveräns (des Volkes) immer egaler Erst immer später reagiert die Politik, wenn man die Entwicklung der Akzeptanz der damals angeblich rechtsradikalen 19 Pegida-Thesen vom Dezember 2014 betrachtet. Sie hinkt dem Notwendigen hinterher anstatt es vorwegzunehmen und zu planen. Die politische Führung unseres Landes ist zu Getriebenen der Entwicklung geworden statt die Verhältnisse zu gestalten. Damit hier gar kein Missverständnis möglich wird: Die AfD ist nicht Pegida, aber wir beobachten die Bewertung von deren Thesen in der Öffentlichkeit sehr aufmerksam.

 

Das Volk ist weiter als seine Politiker, die natürlich auch ihre Pöstchen und Seilschaften nicht gefährden wollen. (Pardon, Seilschaften gibt es natürlich in unserer Bundesrepublik nicht. Die waren ja ein Makel der DDR). Die Wähler können sich darauf verlassen, dass AfD-ler in den kommunalen und anderen Parlamenten, Ausschüssen und öffentlichen Unternehmen einiges Licht in das Dunkel von  Klüngeleien und Mauscheleien bringen wird, wo es solche geben sollte. Auch dazu braucht es die AfD. Der von den eingesessenen Parteien als Bedrohung verleumdete Wechsel der gewählten Volksvertreter (Vertreter des Volkes!) ist ja in einer Demokratie ein ganz normaler Vorgang.

 

Also nicht nur sympathisieren allein, sondern Mitglied werden, einen Geldbetrag spenden oder als freier Unterstützer gerade auch im Wahlkampf tätige Hilfe leisten, damit das was so viele wollen auch wirklich zur Durchsetzung kommt.

Auf allen Ebenen.

 

Stefan Wild

 

 

04.02.2016

 

Wo bleibt der Respekt der späten Einsicht?

 

Immer häufiger schwenken Vertreter der etablierten Parteien und Mainstream-Medien auf Positionen ein, die die AfD schon seit langem vertritt und die lange Zeit und immer noch (von schwerer besinnlichen Politikern und Journalisten) als unsäglich, hetzerisch oder rechtsradikal bezeichnet wurden und werden.

 

Dann und wann werden Handlungsnotwendigkeiten - wenn auch spät - auch von anderen Parteien sagar akzeptiert, übernommen und vertreten. 

 

Was mir aber fehlt, ist die Äußerung des Respekts vor denen, die klarer und früher (nämlich: rechtzeitig!) die richtigen Schlüsse gezogen und politische Taten eingefordert haben. Es darf nicht sein, dann aus Gewohnheit, Schlafmützigkeit, Nachlässigkeit oder auch bewusster Taktik Politik erst dann wirksam umgesetzt wird, wenn auch der Naive nicht mehr anders kann, als das Notwendige zu erkennen.

 

Übrigens ist die AfD auch jetzt wieder mit ihrem überaus klaren Bekenntnis zu realistischer Rechtsstaatlichkeit und ernsthafter Demokratie der Bürgers (!), nicht der Berliner Polit-Zirkel, und dem Ausrichten der Politik vornehmlich an unseren langfristigen deutschen Interessen den anderen Parteien um Längen enteilt.

 

Stefan Wild

 

 

28.01.2016

 

Gesellschaftlicher Zusammenhalt braucht ähnliche Lebensumstände
 
Wenn es um den inneren Zusammenhalt einer Gesellschaft geht, um soziale Kohäsion, spielen die gemeinsame Kultur und Tradition eine Rolle, aber auch, inwieweit das Bildungs- und Ausbildungsniveau und die wirtschaftliche Situation einander nahe sind. Zu große Unterschiede bringen Spannungen, Konflikte und spalten schließlich eine Gesellschaft.

 

Gerade die Vermeidung zu starker Unterschiede in den Lebenschancen durch extremen Reichtum und Armut hat in Deutschland als sozialem Bundesstaat eine hohe Bedeutung (vom Länderfinanzausgleich über Tariflöhne bis zu Hartz IV).

 

Einerseits soll die Bevölkerung insgesamt in einem möglichst hohen und weiter wachsenden Wohlstand leben, andererseits sollen die Unterschiede zwar so groß wie nötig sein, dass sie noch zu Anstrengung motivieren, aber so klein wie möglich, um den Zusammenhalt der Gesellschaft nicht gefährden.
 
Wer nun vielhunderttausendfach völlig mittellose Menschen, die unserer Sprache nicht mächtig sind und auch keine hier verwertbare Ausbildung mitbringen, nach Deutschland einwandern lässt, muss bekennen, ob er entweder die weitere Spreizung der wirtschaftlichen Unterschiede haben möchte oder aber eine Anpassung des erreichten Niveaus nach unten, eine Absenkung des Lebensstandards, befürwortet. Oder beides.

 

Wer beides nicht will, kann die Einwanderung der oben genannten Gruppen - abgesehen von einzelnen Ausnahmen - nicht unterstützen.

 

Stefan Wild
 

 

27.01.2016

 

Bürgerbewegung AfD

 

Ist die noch junge Partei AfD bloß politische Partei, die von den Stimmen ihrer angestammten Wähler profitiert, oder hat sie nicht auch den Charakter einer Bürgerbewegung? Und wenn sie eine Bürgerbewegung ist, kann sie dann auch von Menschen aus dem christdemokratischen und sozialdemokratischen Lager, aus traditionell liberalen oder grünen Familien gewählt werden?

 

Ich meine: Ganz klar: Ja! Die Gründe dafür könnten sein, dass es unabhängig von der ansonsten vertretenen politischen Couleur jetzt hinsichtlich der Rolle Deutschlands in Europa und in der sogenannten Flüchtlingskrise, ein entschiedenes Eintreten für eine Stärkung unserer Interessen geben muss und dass die langfristig verheerenden Folgen der derzeitigen deutschen Politik schnellstmöglich abgewendet werden müssen.
 
Nach meiner Wahrnehmung ist es für Menschen, die diese Notwendigkeit erkennen, ohne weiteres möglich, der Bürgerbewegung AfD ihre Stimme zu geben, ohne deshalb ihre politische Heimat gleich ganz zu verlassen. Unser Appell an die Menschen, die bisher CDU, SPD , FDP oder Grüne gewählt haben ist daher, die aktuellen Prioritäten durch aktuelle Wahlentscheidungen angemessen zu berücksichtigen. Viele tun es ja auch schon!

 

Stefan Wild

 

 

25.01.2016

 

Von der Macht exponentieller Entwicklungen

 

Sarrazin wurde von vielen nicht verstanden, weil exponentielle Entwicklungen, die heute schon wirken, noch nicht in ihrer ganzen Wucht im Alltag spürbar sind. Dazu gehören Entwicklungsszenarien der Bevölkerungsanteile auch in Deutschland (wie auch in Frankreich, USA, Israel und anderswo).

 

Wenn die Bevölkerungsgruppen sich um gleichbleibende jährliche Raten unterschiedlich entwickeln, verschieben sich deren Anteile an der Gesamtbevölkerung, was nicht ohne Auswirkungen auf die vorherrschenden Meinungen, auf politische Entscheidungsprozesse und auf die kulturelle Substanz bleiben kann, auch nicht auf die religiöse Lebenswelt.

 

Der neue Integrationsbericht bescheinigt Hessen (auf Datenbasis 2014, also noch ohne die Effekte der Masseneinwanderung 2015) einen Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund von 27%. In der Rechnung unten wird von 12% in ganz Deutschland ausgegangen und davon, dass sich die deutschstämmige Bevölkerung leicht verringert und die Eingewanderten sich auf Grund im Mittel höherer Kinderzahl in den Familien und jüngerer Mutterschaft stärker entwickeln. Die Zahlen sind nicht genau belegbar, aber plausibel. Ganz verlässliche Zahlen gibt es auch nicht. Ein Blick auf die Namenslisten der Neugeborenen, auch in unserem Landkreis, scheint die getroffenen Annahmen jedenfalls nicht zu widerlegen.

 

Nach der einfach durchzuführenden Rechnung sind Migrationshintergrundler auch ohne Zuwanderung 2080 in der Mehrheit, mit einer jährlichen Zuwanderung von 100.000 schon zehn Jahre früher. Legt man die von SPD-Chef Sigmar Gabriel als akzeptabel bezeichnete Zuwanderung von 500.000 jährlich zu Grunde, dann kippt die ethnische Mehrheit schon erwa 2040. 2015 sind ja etwa 1,2 Millionen eingewandert. Wahnsinn? Nein, Wirklichkeit.

 

Man kann der Meinung sein, dass das alles schon in Ordnung geht, auch wenn im ungünstigen Szenario die deutschstämmige Bevölkerung 2100, also in einem Menschenalter noch 15% beträgt. Ist es nicht lächerlich anzunehmen, dass unsere freiheitlichen Vorstellungen dadurch nicht bedroht seien? Und zwar ohne Gewalt, ganz demokratisch! Oder besser: Demografisch.

 

Wer diese Entwicklung nicht will, sollte AfD wählen, damit wir nicht einfach überrannt werden, damit der Wandlungsprozess verträglicher, d. h. langsamer und integrativer gestaltet wird. Damit Familien mit Kindern wieder die richtige Wertschätzung erhalten. Im Bund, im Land und hier vor Ort.

 

Wenn die Zuwanderer Muslime sind, ist das übrigens ganz unkritisch, wenn sie, jedenfalls nach einer Phase der Integration, ihren Glauben nicht mehr über die Verfassung und die Gesetze stellen und - wie viele Christen hierzulande - den Glauben nicht mehr als alleinige Orientierung betrachten. Der säkulare Staat kann nur funktionieren, wenn die persönlichen Freiheiten und demokratischen Prozesse nicht nur zähneknirschend akzeptiert werden, sondern als Basis einer freiheitlichen Gesellschaft von den Bürgern aktiv getragen und verteidigt werden. Sonst werden spätestens unsere Urenkel in einem islamischen Land als allenfalls geduldete Minderheit leben.*

 

*Dieser Absatz wurde am 02.03.2016 überarbeitet.

Stefan Wild

 

 

24.01.2016

 

Seit einem Jahr sind radikale Linke in Griechenland am Ruder

 

Anlässlich der Übernahme der Regierung durch die linke Syriza-Partei von Herrn Tsipras in Griechenland vor genau einem Jahr wird dieser Tage wieder etwas mehr von dort berichtet. 

 

Angeblich regt sich viel Unmut, weil die linke Regierung den Forderungen der Europäer zu weit entgegengekommen sei. Die Griechen wollen das Geld anderer Europäer haben, ohne dass ihre Lebensart und ihre gesellschaftlichen Regeln (ob durch Gesetz festgelegt oder - daran vorbei - gelebt) tangiert werden und auch sonst ohne besondere Gegenleistung. Dort wie hier verstehen viele nicht, dass stets erst erarbeitet werden muss, was man genießen will. Und anderen gegen deren Willen etwas nehmen, ist nicht akzeptabel.

 

Viele meinen auch, es könne einseitig in Griechenland entschieden werden ob und wieviel Geld fließt, und nicht bei den Geldgebern. Bei den Demonstrationen, die in Athen und anderen griechischen Städten telegen zelebriert werden, wird offenbar übersehen, dass Produktivität und Wohlstand bei sonst gleichen Bedingungen vor allem durch mehr zuverlässige Arbeit und weniger Korruption gesteigert werden kann.

 

Dass ausgiebiges Streiken und Demonstrieren zu Wohlstand führt, wäre mir neu. Das gilt, wenn es gut läuft ebenso, wie in schlechten Zeiten.

 

Stefan Wild

 

 

21.01.2016

 

Wenn es nach der AfD gegangen wäre, hätten wir die ganze Flüchlingsproblematik nicht am Halse!

 

Und jede Wahlstimme für die AfD trägt dazu bei, sie wieder auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen. Immer mehr Menschen verstehen das auch in Hessen.

 

Es gibt in unserer alternden Gesellschaft in Zeiten des Klimawandels, der Umweltverschmutzung und der drohenden Krise von Euro, Wirtschaft und Kapitalismus vieles, was wir mit Engagement und Geld und anpacken müssen.

 

Aber nein, die Merkel-CDU und die Gabriel-SPD behängen uns mit Problemen, die uns in weiten Teilen nichts angehen (siehe Gerede von der Bekämpfung der Fluchtursachen). Man muss sich auch in weltweit vernetzter Zeit aus Dingen raushalten können, wenn man nicht die Macht hat, Misstände zu ordnen. Und die Zahl solcher Misstände wächst.

 

Stefan Wild

 

 

19.01.2015

 

Allerorten greift Kriminalität um sich, die etwas damit zu tun hat, dass wir die Zuwanderung aus fremden Kulturen nicht kontrollieren, stoppen und rückgängig machen. Wir lassen uns langsam aber sicher widerstandslos besetzen. Bald werden auch unsere Gesetze von fremden Vorstellungen dominiert werden, wenn wir so weiter machen. Frau Merkel wird in die Geschichte eingehen als die Pfarrerstochter als Kanzlerin, die Deutschland fremden Interessen preisgab. Was lassen wir ihr denn noch alles durchgehen und wählen dennoch weiter CDU oder Ihr Anhängsel SPD?

 

Online-Meldungen über Zuwanderer-Kriminalität sind in der Regel nicht kommentierbar, weil in den Kommentaren Zuwanderer oder deren Unterstützer in der Politik beleidigt werden könnten, so zum Beispiel in der ganz aktuellen Hersfeld-Ausgabe der HNA. Wir sind einfach zu gutherzig zur Gegenwehr. Die schwere Kindheit oder das schwere Schicksal des Täters schiebt doch alle Schuld von ihm auf die Gesellschaft. Wir können nicht sofort und spürbar strafen.

 

Ach ja, wie war noch gleich das so genannte Unwort des Jahres: Gutmensch?

 

Ein Leserbriefschreiber aus Kassel schrieb dazu sinngemäß: 

 

"Mit der kritischen Vokabel „Gutmensch“ wird eine Haltung bezeichnet, die vor allem von Ideologieproduzenten in Politik, Medien und Kirchen initiiert und gepflegt wird: In einem moralisch aufgeladenen Betroffenheitskult wird Deutschlands Zuständigkeit für alle Probleme der Welt postuliert.

 

Berauscht vom eigenen edlen Wollen und unter Vernachlässigung realer Einflussmöglichkeiten soll nahezu alles gerettet werden: das Weltklima, Griechenland, der Euro und vor allem die Menschenrechte in möglichst vielen Ländern. Die Resultate, die aus solch utopischer Selbstüberschätzung erwachsen, sind naturgemäß mager, derzeit sogar erkennbar kontraproduktiv." (Auszug Ende)
 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder doch?

 

Stefan Wild

 

 

17.01.2015

 

Unsere Demonstration ist gut verlaufen. Unsere Anliegen wurden transportiert.

 

Ein paar linke Aktivisten meinten, sie müssten eine Mahnwache gegen unsere Demonstration halten. Dabei geht es weniger um die Auseinandersetzung mit unseren Forderungen, sondern es geht darum, uns mundtot zu machen. Wir sollen unsere Meinung nicht sagen dürfen. Was sind das für Demokraten?

 

Sie nennen sicht nicht nur links, sondern "antifaschistisch", gerne in dem anheimelnden Slangbegriff "Antifa". Wer solte schon gegen Antifaschismus sein? Er oder sie würde ja die Vermutung nahelegen, selbst Faschist zu sein (obwohl das rein logisch nicht stimmt). Andererseits ist das bloße "Gegen-etwas-sein", das Verharren in einem einzelnen Baustein im Wesen unseres Staates, wie das Gehen auf dünnem Eis, denn es führt zu nichts.

 

In der Weimarer Zeit und im Dritten Reich mag es wichtig und richtig gewesen sein, vor allem antifaschismus zu sein, vielleicht noch in der Nachkriegszeit. Aber heute? Wo gibt es denn ein weniger faschistisches Land als Deutschland?

 

Wir brauchen eine breite und positive Zieldiskussion: Nicht zuerst: "Was wollen wir nicht?" sondern: "Was wollen wir?" Was will das Volk, der freie Souverän? Wie soll unser Land (über die anderen haben wir nicht zu entscheiden!) in 100 Jahren sein? Wie soll es sich weiterentwickeln? Wem vererben wir es und in welchem Zustand?

 

Rechtsbruch wo man hinschaut! So, wie man nur "Asyl" rufen muss, um unbehelligt in unser Land marschieren zu können, scheint "Antifa", weil in hehrer Weise gegen Nazi-Verbrechen gerichtet, heiliger Freibrief für im Grunde jedwede verbotene Tat zu sein. Permanente Notwehr sozusagen. Suchen Sie doch mal auf Webseiten der sog. Antifa das vorgeschriebene Impressum. Oder schauen Sie heute nach Göttingen.

 

Sie nennen sich auch gerne "bunt statt braun". Was sind denn die "Bunten"? Orientierungslos, sicherlich, noch nach einer Richtung oder Farbe suchend.

 

Und wer ist braun? Die AfD jedenfalls nicht. Nicht im Geiste, nicht in der konkreten Politik und nicht in den Personen. Im Logo erst recht nicht. Nennt uns doch einfach "die Blauen", wenn Ihr Farben liebt. Es klingt übrigens auch weniger  hasserfüllt. Hass ist ein schlechter Ratgeber - und üauch gar nicht die Art der AfD. Lasst uns mal Argumente austauschen: Rote Argumente, grüne, schwarze, vielleicht gelbe und jedenfalls die stärksten von allen: die blauen der AfD.

 

Stefan Wild

 

 

15.01.2016

 

Vorfreude auf die Demo heute Abend. Alles schaut auf Friedewald.

Kommen Sie hin und lassen Sie sich sehen. Warum verstecken?

Wir bekennen Farbe! Wir sind die AfD!

 

 

14.01.2016

 

Zwei Verfassungsfragen:

Koalitionsvertrag und Gewaltmonopol

 

1) Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie.

 

Die Vertreter des Volkes bestimmen in dem Parlamenten die Politik. Durch die gängige Praxis von Koalitionsregierungen ist aber ein weiteres entscheidendes Elemente an der Verfassung vorbei ins Spiel gekommen: Die Koalitionsausschüsse und der von ihnen festgelegte Koalitionsvertrag. An der lebendigen Debatte und Entscheidungsfindung vorbei wird unter Ausschuss der Öffentlichkeit Politik entschieden und durchgesetzt. Das Parlament wird zum irrelevanten Akklamations-Theater, der vpm Volk gewählte Abgeordnete mit seinem freien Mandat wird zum Grüß-August degradiert. Diese Entwicklung hebelt die Verfassung auf kaltem Wege aus! 

 

2) In Deutschland gilt das Gewaltmonopol des Staates

 

Staatliche Aufgaben sind dem Staat vom Bürger qua Verfassung übertragen. Sie müssen wahrgenommen werden. Was der Staat aber nicht wahrnimmt, was unerledigt brach liegt, müssen wohl oder übel seine Bürger wieder selbst lösen. Die vom Staat nicht angenommene Aufgabe geht an das Volk, den Souverän,  als Auftraggeber zurück. 

 

Deshalb sind die Warnung unseres skurrilen SPD-Justizministers Heiko Maas, vor Bürgerwehren und das Lamentieren in den Medien über die Zunahme von Waffenscheinanträgen und Kleinwaffenkauf unglaubwürdig. Gewaltfreiheit setzt eine funktionierende Ordnung voraus. Wo Ordnung zerfällt, gedeiht Gewalt.

 

Das genau will die AfD abwenden. Sonst ist vorstellbar, dass sich einwandernden Menschenkolonnen einheimische Menschenketten organisiert abwehrend in den Weg stellen. Und Merkel und ihr Maas tragen dafür die Verantwortung. Wie war das mit dem Bock als Gärtner?

 

Stefan Wild

 

 

13.01.2016

 

Deutschland hält den Atem an.
Attentat in Istanbul.
Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Touristenplätze in der Türkei!
Aber immerhin: Noch keine Attentate in Deutschland.

 

Waren es in der letzten Woche die Sex-Schweinereien von Köln, so geht es heute um acht tote deutsche Touristen. Furchterregende Eskalation mit Ansage!

 

Die AfD hat immer vor dieser Entwicklung immer gewarnt.

Und was wir erleben, könnte erst der Auftakt sein.

 

Die AfD hätte das Desaster verhindert, in das wir untätig und sprachlos hineinschliddern.

 

Warum dauert der Erkenntnisprozess in der Bevölkerung so lange?

 

Warum bleibt die Bundesregierung bei ihrer Fahrlässigkeit?

 

Schwanken Sie auch zwischen Zorn und Verzweiflung?

 

Nicht abwarten. Aktiv werden. AfD stärken.

 

Stefan Wild

 

 

12.01.2016

 

China kauft den Traditions-Spezial-Maschinenbauer Kraus-Maffei.

 

Auch in unserer Region sind asiatische Firmen auf Einkaufstour.

 

Natürlich ist die Angelegenheit brandgefährlich!

 

Wenn in einer Wirtschaftskrise die Börsen-Preise für unsere führenden Unternehmen, für Mehrheiten daran oder auch für Anteile, sinken, geht unser Tafelsilber verloren, unser Know-How-Vorsprung schwindet, während gleichzeitig unser Humankapital (nämlich junge Menschen und Ihre hochkarätige (Ausbildung) schwinden.

 

Wenn Patente und Know-How herausgezogen und gesichert sind, wird die Produktion ins Ausland verlagert, vielleicht unter Mitnahme weniger Spezialisten. Steuern werden schon vorher nicht mehr gezahlt, sei es durch schlechte Wirtschaftszahlen, sei es durch Hin- und Herverschiebung von Gewinnen innerhalb des Firmenkonglomerats nach Gusto der neuen Herren.

 

China, arabische Ölstaaten und andere wissen, dass Geld von rapidem Wertverfall bedroht ist. Sie wollen den angehäuften Geldreichtum rechtzeitig vor dem Zusammenbruch der Blase (und das heißt: jetzt!)  in sicheren Anlagehäfen unterbringen. Die Akquise-Schatullen (die Unternehmen sprechen auch gerne von „Kriegskassen“) sind prall gefüllt.

 

Und aus Auslands-Eigentum werden politische Forderungen erwachsen, wie man aus der Geschichte des Imperialismus und aus  Gegenden wie Südamerika weiß.

 

Also müssen wir den Ausverkauf unserer Industriesubstanz durch gesetzliche Regelungen schützen!

 

Stefan Wild

 

 

11.01.2016

 

Kaum ein Medien-Kommentar dieser Tage, in dem nicht über Vorurteile geklagt wird, Vorurteile als böse und verwerflich diskreditiert werden. Man darf als guter Mensch keine Vorurteile haben, heißt es.

 

Doch Vorurteile sind ein notwendiger Bestandteil jeglicher Lebenspraxis und daher erstmal in Ordnung. Wer gar keine Vorurteile hat, kann sich immer nur von Fall zu Fall entscheiden und verwertet keine früheren eigenen Erfahrungen oder die anderer Menschen. Sollte das als vorbildlich gelten? 

 

Nein, es wäre blauäugig und fahrlässig. Denn Vorurteile reduzieren Komplexität machen schwierige Sachverhalte handhabbar. 

 

Begegnen wir dem anderen Menschen (dem Nächsten), gerade auch dem Fremden, mit Respekt, fügen wir nicht unnötig Leid oder Schaden zu. Hinterfragen und prüfen wir unsere Vorurteile, halten wir für möglich, dass sie falsch sind, lassen wir Komplexität und Vielschichtigkeit zu, wo immer möglich.

 

Bleiben wir neugierig, kritisch und lernfähig. Aber auch vorsichtig!

 

Möge die Woche gut werden.

 

Stefan Wild

 

 

10.01.2016

 

Steuerhinterziehung ist nicht spaßig!

 

In der HNA wurde zu Jahresbeginn über Steuernachzahlungen nach Selbstanzeigen in Nordhessen in Höhe von 24 Millionen Euro berichtet und Jan Schlüter kommentiert für mein Verständnis noch zu gelassen.

 

Wer seine Ressourcen dazu einsetzt, Steuern dem Staat vorzuenthalten, ist nicht besser als der, der seine Ressourcen dazu einsetzt, an das in einer Bank liegende Bargeld zu kommen. Er betrügt die Gesellschaft, die seine Entfaltung erst ermöglicht, die Polizisten, die ihn schützen, die Ärzte, die ihn behandeln, die Lehrer, die ihn erzogen haben und seine Kinder (wenn er welche hat) erziehen, die Pflegekräfte, die ihm einmal die Windeln wechseln werden.

 

Leute wie Herr Höness und die Steuerflüchtlinge in Monaco oder am Zuger See (z. B. einige unserer Sporthelden) entziehen dem Staat erst Riesensummen und klopfen sich dann selbst öffentlich auf die Schulter, wenn sie einige Tausender für einen guten Zweck spenden. Wird Ihnen auch grade ganz warm ums Herz? Werden die Trickser ertappt (und nur dann) geben sie sich reuig und betreiben Schadensbegrenzung.

 

Wer unser Steuersystem nicht in Ordnung findet, kann sich um eine Änderung politisch bemühen. Das ist legitim. Und das funktioniert auch tatsächlich, wenn das Anliegen berechtigt ist. Steuerflucht und Steuerhinterziehung führt aber zu griechischen Verhältnissen.

 

Ich zahle meine Steuern gerne!

 

Stefan Wild

 

 

09.01.2016

 

Dass jetzt weder die Täter in Köln und in anderen deutschen Städten (voraussichtlich kein einziger!), noch die politischen Fürsprecher unbegrenzter Zuwanderung, noch die seit Monaten nach Kräften jede wirksame Vorsicht zerstreuenden Medien (gerade auch der Hessische Rundfunk!), schuld sein sollen, sondern ausgerechnet die Polizei am Pranger steht und ihr Chef (wenn auch vielleicht keine Idealbesetzung) von der SPD-Landesregierung in NRW als Bauernopfer entlassen wird, ist eigentlich unglaublich.

 

Polizei kann doch nur bei vorhandenem gesellschaftlichem Konsens (geronnen in Gesetzen) Ausreißer abwehren und verfolgen, aber nicht eine kulturelle Spaltung der Gesellschaft verhindern. Sie für die Verbrechen verantwortlich machen, heißt die Wahrheit auf den Kopf stellen.

 

Gesellschaftliche Spaltungen werden entweder politisch eingedämmt oder aufgelöst, oder sie eskalieren bis hin zum bewaffneten Konflikt, dessen Sieger dann diktatorisch gebietet. Das ist ein Schreckensszenario. Deshalb: Nur Leute reinlassen, die sich hier einfügen. Für andere muss gelten: NO WAY!

 

Statt konzeptuell gut ausgestellt zu sein, wurstelt unsere Regierung auf Sicht. Heute ist sie stolz wie Bolle, weil sie doch noch ein paar Flugzeuge einsatzbereit bekommen hat, die jetzt unseren Verbündeten (gegen wen eigentlich) helfen, Menschen in Syrien zu bombardieren. Tolle Politik!

 

Stefan Wild

 

 

08.01.2016

 

Wann kommt die Einsicht? Wann kommt das Erwachen?

 

Was muss eigentlich geschehen, wann wäre der Punkt erreicht, wo die Altparteien und die Mainstream-Medien innehalten und sagen:

- Jawohl, Hut ab, wir haben uns geirrt.

- Wir sehen jetzt auch: Die AfD hat mit ihren Positionen recht gehabt.

- Wir folgen jetzt auch den Zielen und Vorschlägen, die die AfD schon seit vielen Monaten vertritt und die wir bisher - blauäugig - immer abgelehnt und oft unsachlich beschimpft haben?

 

Oder haben wir es mit verstockten Dogmatikern bis zum bitteren Ende zu tun?

 

Seit gestern Abend scheint mir: Es tut sich etwas. Die Einheitsfront bröckelt.

 

Stefan Wild

 

 

07.01.2016

 

Griechenland & Co.: Angleichung an Mitteleuropa? Dauer-Transfers?

 

In Deutschland erleben wir, dass zwischen den Regionen, z. B. Bundesländern und Landkreisen, trotz gleichen rechtlichen Rahmens, Ausgleichsmechanismen greifen müssen, will man ein wirtschaftliches Auseinanderdriften, Verarmen von Landesteilen und innere Wanderungen vermeiden und die Zufriedenheit der Menschen und den inneren Frieden des Staates gewährleisten. Vergleichbare Lebensbedingungen sind Staatsziel.

 

In Europa erwarten die Bürger ebenfalls vergleichbare Lebensbedingungen, sie wollen ähnlich konsumieren (Golf und Mercedes fahren, iPhone und Samsung nutzen), jedenfalls soll keine Verarmung und Entvölkerung ganzer Regionen möglich sein, eine Mindestsicherung des Einzelnen bestehen.

 

Das Recht und seine Anwendung unterscheidet sich aber erheblich zwischen den Ländern der EU, die Ausgangsbedingungen und die gesellschaftlichen Verhältnisse sind sehr verschieden. Dennoch sollen hier ohne Übernahme der rechtlichen Bedingungen von den Erfolgreichen ("Lernen von den Besten", in der Ökonomie Glaubenssatz und gelebte Praxis) und ohne Transferleistungen die genannten Ziele erreicht werden.

 

Das ist die Quadratur des Kreises, völlig unrealistisch. Deswegen entwickelt sich ein System von Transferleistungen duch die Hintertür, sogenannte Kredithilfen.

 

An dem Widerspruch in der politischen Rahmensetzung kann auch ein Ausstieg der schwächeren Länder aus dem Euro allenfalls kurzfristig etwas ändern. Und gegen wirksame Angleichungen erhebt sich sofort das Argument des kulturellen und wirtschaftlichen Imperialismus.

 

Denn niemand will wahrhaben, dass zur Bewahrung der Eigenheiten und Gewohnheiten der Länder und ihrer Gesellschaften unausweichlich auch daraus folgende Wohlstandsunterschiede gehören. Oder eben dauerhafter Transfer, Alimentierung. Das wiederum wollen die Reicheren nicht, denn dann arbeiteten sie für die Alimentierten, werden deren Arbeitskräfte.

 

Durchwursteln ist angesagt.

Tragfähige Richtungsentscheidungen stehen noch aus.

 

Stefan Wild

 

 

06.01.2016

 

Kommentar zur politischen Lage aus Sicht der AfD

von Matthias Reiter, stv. Kreisvorsitzender


In der Zeit des Universalbetrugs ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

 

Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns und ein nicht weniger herausforderndes liegt vor uns. Die Lage in unserem Land droht außer Kontrolle zu geraten. Eine verantwortungslose Regierung setzt unser Volk der Gefahr einer existentiellen Krise aus. Der Staatszerfall hat mit den ungeschützten Außengrenzen bereits eingesetzt und schreitet mit der zunehmenden Handlungsunfähigkeit unserer Sicherheitsorgane im Inneren weiter fort. Aber nicht nur Deutschland ist von diesem Abwärtsstrudel betroffen: ganz Europa steht vor der Gefahr eines Kultur- und Zivilisationsbruches historischen Ausmaßes.


Dabei ist die gegenwärtige Krise zweigleisig angelegt:


Innenpolitisch birgt die Masseneinwanderung – selbst wenn sie logistisch bewältigt und durch massive Neuverschuldung sowie Umverteilung eine gewisse Zeit finanziert werden sollte – eine Anhäufung gewaltigen sozialen Sprengstoffes in unserer Gesellschaft, der sich eines Tages entladen könnte.


Außenpolitisch erfolgt der Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien nicht nur ohne ausreichende Rechtsgrundlage und ohne plausible Strategie, er ist darüber hinaus auch brandgefährlich: Der Konflikt kann sich zu einem „heißen Krieg zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten“ entwickeln (FAS, 18. Oktober 2015), dessen militärischer Brennpunkt schlimmstenfalls Europa würde, was den sachpolitischen Interessensausgleich mit Rußland dringend nötig macht.


Der politisch-mediale Komplex, der sich in den letzten Jahrzehnten im Zuge einer fortschreitenden Oligarchisierung in unserer Gesellschaft gebildet hat und verantwortlich ist für die desaströse Politik gegen die Interessen Deutschlands, wird gegenwärtig von der Wirklichkeit eingeholt. Zunehmend regen sich Protest und Widerstand in der Bevölkerung, ausgelöst durch ernsthafte Sorge und einem tiefen Vertrauensverlust gegenüber den politisch Verantwortlichen.


In einer reflexartigen Abwehrbewegung rückt die weitestgehend verbrauchte Nomenklatura zusammen und sucht Zuflucht in Beschwichtigungsformeln und Durchhalteparolen. Gleichzeitig inszenieren machtverbundene Medien in immer kürzeren Abständen Kampagnen gegen diejenigen in unserem Land, die den Deutschlandabschaffern bei ihrem Zerstörungswerk und der Aushöhlung wirklicher demokratischer Selbstbestimmung nicht tatenlos zusehen.


Unter besonderem Beschuss steht hierbei die AfD: parallel zur steigenden Popularität und Wählerzuneigung erleben wir eine zunehmende Stigmatisierung, Behinderung und Gewaltandrohung bis hin zu tatsächlicher Gewalt. Gegen Björn Höcke wird seit Monaten ein regelrechter Feldzug geführt mit dem Ziel, ihn als exponierten Vertreter einer grundsätzlichen Alternative zur herrschenden Politik zu diskreditieren.


Dass bei diesen Rufmordversuchen die üblichen Kampfvokabeln „rechtsextrem“, „völkisch“, „rassistisch“ etc. keinerlei inhaltliche Substanz besitzen, sondern ausschließlich der Diskreditierung des politischen Gegners dienen, sollte jedem politisch bewussten Menschen klar sein.


Nur mit gelassener Renitenz gegenüber den vorgegebenen Sprachregelungen und Denkverboten der Pseudo-Eliten können wir das verlorengegangene Terrain an geistiger Freiheit schrittweise zurückgewinnen, das wir zur Bewältigung der eskalierenden Probleme dringend benötigen.


Die AfD wird in diesem schicksals- und wahlreichen Jahr 2016 ihre parlamentarische Verankerung in den Ländern und Kommunen deutlich vergrößern. Dies bedeutet ein weiterer wichtiger Schritt zu echter demokratischer Volksvertretung und Wahrnehmung der Bürgerinteressen. Unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg der AfD ist, dass wir auch weiterhin unsere inhaltlich-programmatische Breite und Tiefe erhalten und unbeirrt die politische Agenda eines grundlegenden Politikwechsels zum Wohle unseres Landes verfolgen. 


Matthias Reiter, Stv. Kreisvorsitzender

Text mit Genehmigung aus: Der Flügel 

 

 

05.01.2016

 

Menschen und Medien entsetzen sich überrascht über die Schandtaten vom Kölner Hauptbahnhof. Welch eine Wendung zur spektakulären Willkommens-Euphorie am Münchener Bahnhof!

 

Aber was hat man denn erwartet? Dass hunderttausende junge Männer, die ohne Frauen hereinspaziert sind, zölibatär leben? Welche Optionen gibt es denn? Wie stellt sich die Regierung die Befriedungung sexueller Bedürfnisse dieser Männer vor, die zudem noch aus einer Kultur kommen, die die Autonomie der Frau anders einordnet als der moderne Westen.

 

Maas sieht keinen Zusammenhang mit der Zuwanderungsdiskussion. Die Polizei habe schlecht reagiert, Aha, die ist also schuld. Oder etwa die Frauen selbst? Frau OB Reker empfiehlt zur Vorbeugung Verhaltensregeln für die Frauen. Vielleicht meint sie, die könnten sich zu ihrem Schutz verschleiern. Wir wissen es nicht.

 

Erstaunliche Ignoranz und Indifferenz der Verantwortlichen!

 

Stefan Wild

 

 

05.01.2016

 

Welches sind die langen Entwicklungslinien, die die AfD alarmieren und zu wirksamer Verteidigung unserer europäischen Länder und Kulturen zwingen?

 

Dazu hier nur zwei Internetverweise auf bedeutende Faktoren:

- zur Entwicklung der Zahl der Muslime

- zur Entwicklung der Bevölkerungszahl in Afrika.

 

Welche Entwicklungsszenarien und welche politischen Handlungsoptionen ergeben sich daraus? Oder sagen wir:

- Das ist halt so,

- da können wir nichts machen,

- das geht und nichts an?

Das Wichtigste an Politik ist nicht das Verwalten der Gegenwart, sondern das Gestalten der Zukunft. Dazu muss das Volk zu allererst wissen, wo es hin will.

Und dann geht es darum, wie wir das schaffen. Und nicht wie heute nach der Devise: Wir schaffen das, uns auf Sicht von Tag zu Tag durchzuwursteln.

 

Dafür steht die Alternative für Deutschland bereit.

Sie brauchen sie bloß noch zu wählen.

 

Stefan Wild

 

 

04.01.2016

 

Kein guter Tag für Europa!

Grenzen werden wieder geschlossen und kontrolliert. Schweden und Dänemark machen dicht. Österreich schließt auch die grüne Grenze an vielen Stellen durch einen Zaun. Normale Reaktionen normaler Politiker.

 

Nur die Deutschen wollen weiter in naiver Weise alles offenhalten, alle aufnehmen und wundern sich, dass keiner mitmacht. Weil die Außengrenzen sperrangelweit offen stehen, weil weiter tausende jeden Tag in den Schengen-Raum strömen, und weil die Europäer diese Enwicklung nicht wollen, zerfällt, nach und nach, Europa, nicht zuletzt in den Köpfen der Menschen!

 

Fernsehreporter lassen in einem Film über und gegen verstärkte Grenzsicherung einen Öko-Bauer über Erschwernisse beim Befahren seines Weinberges klagen, Pendler beschweren sich über längere Wege ins Büro im Nachbarland.

 

Offenbar ist nicht klar, dass es beim Grenzschutz um die Gewährleistung unserer Staatlichkeit, unseres Rechts, unserer Freiheit geht? Dafür sind doch solche kleinen Erschwernisse zumindest zumutbar. 

 

Stefan Wild

 

 

03.01.2016

 

Um bei den (bisherigen) Deutschen Zustimmung für die beispiellose enorme Zuwanderung zu fördern, sind immer wieder Vergleiche zu Wanderungen der Deutschen zu lesen und zu hören.

 

Mehrfach begegnet sind mir in den letzten Wochen diese drei:

 

Der erste Vergleich ist ganz abwegig. Er lautet:

 

"Die Deutschen sind bei Kriegsende und danach (gemeint sind Flucht und Vertreibung) auch in Millionenstärke aus ihrer Heimat in andere Gebiete gezogen, in langen Kolonnen, in Trecks."

 

Immerhin hatten hier die aufnehmende Bevölkerung im Westen und die Ankommenden die gleiche Volkszugehörigkeit, die gleiche Sprache, Geschichte, Religion und Kultur und beide haben gemeinsam unter derselben Regierung einen Krieg geführt und verloren. Natürlich war auch die Last der Niederlage dann von allen Teilen Deutschlands und ihren Bevölkerungen zu tragen und nicht nur von denen, die zufällig zuvor in Ostpreußen oder in Schlesien lebten, um nur zwei Beispiele zu nennen.

 

Der zweite ist ein treffendes, aber sehr abschreckendes, Beispiel:

 

"Auch Deutsche und andere Europäer sind in früheren Zeiten nach Amerika ausgewandert, wegen politischer Verfolgung, aber vor allem auch in großer Zahl wegen Armut und dem Streben nach einem besseren Leben, nach persönlichem Glück."

 

Stimmt! Und was haben die Europäer im Laufe der etwa 500 Jahre ihrer Migrationaktivität mit der ursprünglich ansässigen aufnehmenden  indianischen Bevölkerung, z. B. in den USA, gemacht? Betrogen, enteignet, unterjocht und fast vollständig ausgerottet. Die Indianer haben die Ankömmlinge anfangs willkommen geheißen, haben sie unterstützt, haben sie vor dem Verhungern bewahrt. Zu spät erst wollten sie ihre Rechte dann doch durch bewaffneten Kampf verteidigen. Da war es aber zu spät. Die "Einwandererarmee" machte die Widerspenstigen nieder.

 

Und der dritte Vergleich ist lächerlich, ärgerlich und peinlich. Er geht so:

 

Nach dem Muster von "Je suis Charlie" wird fröhlich bekannt: "Wir sind alle Migranten".

 

Etwa, weil jemand von Wuppertal nach der Wende nach Leizig umgezogen ist oder in Bayern groß geworden ist und heute in Freiburg im Breisgau lebt, wird eine persönliche Parallele, eine Schicksalsgemeinschaft mit Kriegsflüchtlingen und illegalen Wirtschaftsmigranten konstruiert und damit politische Unterstützung für die eben einfach "normale" Wanderung begründet. Deportation und Genuss von Freizügigkeit ein- und dasselbe?

 

Da fehlen mir jetzt einfach die Worte. Übrigens auch aus Respekt vor denen, die hier zu Recht Asyl suchen und finden müssen, weil sie sich für unsere Werte stark gemacht haben und deshalb zu Hause ihr Leben von den dort Mächtigen bedroht ist.

 

Stefan Wild

 

 

02.01.2016

 

Tibor Pesza hat in der HNA mit seinem Rückblick-Beitrag vom 21.12.2015 eine lebhafte Leserbrief-Diskussion angestoßen. Er erhält zurecht große Zustimmung aus der Leserschaft.

 

Die Kritiker argumentieren entlang der Linie, das Gesetz sei ja auch nur Mittel zum Zweck und wenn es ethischem Handeln nicht ausreichend Freiraum gebe, müsse man sich eben darüber hinwegsetzen können, zumindest als verantwortliche Regierung. Es habe sich bei Merkels Zuwanderungs-Offerte sozusagen um einen übergesetzlichen Notstand gehandelt.

 

Hier begibt man sich meiner Meinung nach aber auf sehr dünnes Eis! Haben wir schon keine direkte Demokratie, in der in Plebisziten wenigstens die großen Richtungsenscheidungen getroffen werden, so schwächt diese Haltung jegliche Durchsetzung klarer Regeln, wenigstens durch gewählte Parlamente.

 

Gründe, geltende Gesetze für unethisch zu halten, mag es immer wieder geben. Sie sind indes kein Freibrief für ungestrafte Übertretungen, für rechtsfreie Räume. Lässt man solche dennoch zu (vgl. auch Scharia-Polizei, Clanherrschaft in manchen sozialen Räumen, Mafia-Strukturen), so trifft die Wendung von der "Erosion des Rechts" schon den Sachverhalt genau.

 

Stefan Wild

 

 

25.12.2015

 

Es ist Weihnachten!

Und das Jahr geht zur Neige.

Zeit für einen Zwischenstand.

 

Die AfD hat auf sich aufmerksam gemacht, hat sich Respekt verschafft. Vor allem durch konstruktive Kritik und die Ansprache wichtiger Themen und durch Bürgerprotest, Demonstrationen. Auch auf der Straße musste etwas geschehen, weil der schwerfällige parlamentarische Betrieb mit dem Kreuzchen alle paar Jahre der dramatischen Entwicklung kaum mehr gerecht wird. Das Volk, der Demos, der Souverän, meldet sich zu Wort, weil sein Wille in der Politik nicht mehr erkennbar ist.

 

Und bei der beschönigenden, die freie Rede wegdrückenden und die Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit verdrehenden stromlinienförmigen Berichterstattung vieler großer, gerade öffentlich-rechtlicher, Medien ist das nicht immer einfach gewesen.

 

Wir AfD-ler sind keine politischen Träumer oder hasserfüllte Radikale, als die wir gerne hingestellt werden. Wir sind geschichtsbewusst, patriotisch und nüchtern. Wir sehen die Welt wie sie ist, auch in großen Perspektiven, und wie sie sich entwickelt. Auch da, wo es unangenehm ist, wo es weh tut. Wir bringen Probleme auf die Tagesordnung, brechen bequeme Tabus. Und wir wollen, dass zur Sicherung unserer deutschen und europäischen Interessen gehandelt wird. Und zwar in dieser Reihenfolge. So, wie es alle Politiker im Amtseid schwören, und wie es alle Mächtigen auch außerhalb Deutschlands zu deren Nutzen tun.

 

Wir wollen eine faire Poltik auch den Schwächeren gegenüber. In Deutschland, in Europa und weltweit. Fairness bedeutet aber ein Geben und ein Nehmen. Nur das Nehmen beanspruchen und ansonsten sich um nichts scheren, das geht nicht! Und das dürfen wir nicht zulassen.

 

Deshalb brauchen wir das Vertrauen und die Zustimmung der Menschen. Damit die viel zitierte Besorgnis auch zur wirksamen politischen Aktion führt.

 

Wie freuen uns auf 2016 und laden Sie zu uns ein!

 

Denn gemeinsam können wir mehr erreichen.

 

Stefan Wild

 

 

03.12.2015

 

Über (Nicht-)Beiträge in Mainstream-Medien:

 

1)

Was berichtete die HNA über den AfD-Bundesparteitag?

 

Nichts.

 

2)

Paul Hampel, AfD-Vorsitzender in Niedersachsen, war gestern Abend bei Anne Will. Er schlug sich nicht schlecht trotz mit Bürde, dass, wenn er sprach, die anderen Teilnehmer erkennbar physisch in Angriffsstellung gingen, statt gelassen zuzuhören.

 

Im Chat zu den Regelungen des Asylverfahrens gab es vor allem Kritik daran, dass ein AfD-Mann in so einer Runde sprechen darf.

 

Es meldete sich ein Befürworter der Aufnahme von Zuwanderern:

"Die Regelungen zu rechtlich einwandfreien Asyl-Verfahren einzuhalten, sei ja nicht möglich. Aber die Regelung müssten natürlich dennoch genau so umgesetzt werden."

 

Ein Chatter antwortete: 

"NEIN, Regelungen müssen IMMER den Möglichkeiten angepasst werden.

Regelungen, deren Einhaltung unmöglich ist, sind sinnlos!"

 

Das ist gesunder Menschenverstand und glücklicherweise noch nicht ganz verloren. Geben wir also nicht auf!

 

Stefan Wild

 

 

02.12.2015

 

Man steht eingentlich nur noch fassungslos da.

 

Die Bundeswehr ist bei genauen hinsehen nur bedingt verteidigungs(!)fähig. Die Einsatzbereitschaft von erheblichen Teilen kleiner und großer Militärtechnik ist durch verschiedene Faktoren in Frage gestellt. Ersatzteilmangel wird genannt.

 

Acht fanatisierte Rabauken arabischer Herkunft mit französischer und belgischer Staatsbürgerschaft ermorden bestialisch über 100 Menschen in Paris. Terror nicht von außen, sondern von innen!

 

Als Reaktion stürzt sich Deutschland ganz "solidarisch" in einen nur mit völkerrechtlichen Kniffen zu rechtfertigenden Militäreinsatz mit unklaren und z. T. ganz gegensätzlichen Zielen der kämpfenden Parteien. Es gibt keine auch nur annähernd konsentierte Vorstellung für die Zeit danach.

 

Wir verwahren uns gegen Gewaltanwendung an unseren Landesgrenzen, an den Außengrenzen der EU. Bomberangriffe im IS-Gebiet akzeptieren wir aber offenbar, auch wenn dort Menschen in ihren Städten, an ihren Arbeisplätzen, in ihrem Zuhause getötet und verletzt werden. Ist das wirklich Landesverteidigung, wie sie das Grundgesetz meint?

 

Die Bundesregierung meint offenbar, man müsse jedenfalls dabei sein. 1200 Soldaten, zunächst, hinschicken. Nichts wie rein in das Gewirr, "wenn hinten, weit in der Türkei, die Völker aufeinander schlagen".

 

Ein Verteidigungsexperte verriet heute morgen in HR-Info kenntnisreich, es gehe um die Verhinderung der Entstehung stabiler Staatlichkeit im Gebiet des IS. Was heißt denn das? Wenn die Sunniten dort auf den Trümmern des Irak einen Staat errichten wollen, kann das einerseits natürlich zur Brutstätte von Terrorismus werden, wie andere anerkannte Staaten auch.

 

Gilt andererseits auch dort das Selbstbestimmungsrecht der Völker? Oder läuft es immer noch wie in den 1920er Jahren, mit Kolonialherrschaft, Mandatsgebieten und so? Sollen unsere deutschen Bürger in Uniform auch mit drauf bomben, damit die Leute keine Strukturen aufbauen können? Sichere Heimat und Rückkehrräume für Flüchtlinge schafft man anders!

 

Cui bono? Wem nützt der Einsatz? Darüber möge man einmal nachdenken.

 

Währenddessen bittet unser Landrat Dr. Koch übrigens die "lieben Hersfelderinnen und Hersfelder" um Verständnis und Akzeptanz für die Aufnahme weiterer hunderter von Zuwanderern, die jetzt und auf lange Zeit mitten in Bad Hersfeld untergebracht werden. Engagiert er sich gleichzeitig bei seiner CDU-Kanzlerin dafür, dass diese immer größere Bedrängnis unserer Kommunen endlich aufhört? Er hebt sich die Vorlage für das riesige halbseitige Inserat im Kreisanzeiger sicher gut auf.

 

Denn wenn es keine Poltikwende gibt, wird er sie noch öfter brauchen.

 

Stefan Wild

 

 

29.11.2015

 

Knut Kargers Film "Warmzeit" aus 2013, der gestern Abend in Phönix zu sehen war, weist auf die wesentlichen Ursachen der Flüchtlingsströme hin: Bevölkerungswachstum und Klimawandel.

 

Es geht nicht um eine "Welle" oder "Krise", die, bald bewältigt, auch wieder abebbt und vorbei geht. Es geht um das absehbare Ende einer explosiven Wachstumsentwicklung, die immer noch von den meisten Menschen für Normalität gehalten wird.

 

Der Leiter des Potsdam-Instututes, Schellnhuber, schildert ruhig und eindringlich, was geschehen wird: Katastrophen "biblischen Ausmaßes". Denn das Ziehen der Notbremse macht keiner mit. Er erklärt auch mit wenigen Worten überzeugend, warum gerade Deutschland in der weiteren Entwicklung hin zu Nachhaltigkeit führen kann.

 

Meiner Meinung nach darf in dem Zusammenhang auch darüber nachgedacht werden, ob 80 Millionen die beste Bevölkerungszahl für Deutschland ist, oder ob viel weniger mit Nachhaltigkeit besser vereinbar wäre. Die politischen Diskussionen rücken durch den Pariser Klimagipfel hoffentlich wieder in den Brennpunkt und werden nicht duch Attentate und Flugzeugabschüsse medial übertüncht.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Stefan Wild

 

 

28.11.2015

 

Der Bundesparteitag in Hannover bringt die AfD in die Medien.

So weit, so gut.


Leider kommen viele Journalisten und Sprecher nicht ohne abschätzige Untertöne und ablehnende Kommentare in der Berichterstattung aus.

 

Zwei ständig zu hörende Vorwürfe stören mich besonders:

 

Erstens: Die AfD stehe für Fremdenhass.

 

Welch ein Unsinn! AfD-Mitglieder und Freunde der Alternative bereisen und lieben das Ausland, pflegen selbstverständlich Freundschaften zu Ausländern, sind gastfreundlich, hilfsbereit und tolerant. Ich kenne gar keine anderen. Das heißt aber eben noch lange nicht, sich selbst und die Seinen, das Land aufzugeben, zu vernachlässigen, gering zu schätzen oder von fremden Interessen steuern und ausnutzen zu lassen.

 

Zweitens: Die AfD werde von den Rechten gewählt, das seien bis 10 % der Wähler.

 

Abgesehen von der Frage, was denn rechts oder rechtsradikal ist: Wahlrecht hat in Deutschland doch jeder erwachsene Bürger, oder will das jemand an bestimmte Überzeugungen knüpfen?

 

Wen also sollen diese Bürger denn, bitte schön, wählen? CDU/CSU? NPD? Irgendeine Splitterpartei mit sicher unter 5%, damit die Stimmen unwirksam bleiben?

 

Na also! Die AfD braucht diese Stimmen nicht fürchten oder ablehnen. Sie wird sie übrigens auch nicht unbedingt brauchen. Sie muss nur sicherstellen, dass sie nicht von verfassungswidrigen totalitären Tendenzen instrumentalisiert oder gar dominiert werden kann.

 

Im Gegenteil: Es kann eine wichtige politische und gesellschaftliche Aufgabe der AfD werden, Hitzköpfe einzufangen und Übertreibungen zu kanalisieren.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag.

 

Stefan Wild

 

 

27.11.2015
 
Volkswagen – ein Problem des Volkes

Sollte der Staat, also wir, die Bürger und Steuerzahler, nicht ein Interesse daran haben, das Problem schnell, bürokratielos und ohne zusätzliche Steuern vom Tisch zu bekommen?
 
Dazu mein Vorschlag:
Volkswagen wird zu einer saftigen Geldbuße von - sagen wir mal - zehn Milliarden Euro mit der Maßgabe verdonnert, dass alle bisher ausgelieferten und falsch deklarierten Fahrzeuge weiterfahren dürfen. Das würde die gigantische Rückrufaktion mit allen Nachteilen für die Betroffenen ersparen. Die gewinnmindernden Kosten dafür würden nicht durch entsprechend niedrigere Steuerzahlungen des Konzerns den Steuerzahler belasten. Für Volkswagen bedeutet das gleich hohe Kosten, die zur Hälfte die Anteilseigner treffen. Die andere Hälfte trifft den Staat als Steuerausfall, wird aber durch die Einnahme aus der Geldbuße überkompensiert. Der zeitlich verzögerte Umwelteffekt müsste von den Bürgern in Kauf genommen werden, wäre aber verkraftbar.
 
Peter Fricke
 
 
26.11.2015
 
Leserbrief an HNA-Online zum Bericht über Treffen Merkel-Hollande:
 
"Kann es wirklich sein, dass die jungen Männer aus den Krisenländern zu hunderttausenden hierher kommen und hier mit allem (!) versorgt werden, während gleichzeitig unsere Jungs und Männer nach Mali, Irak und sonstwohin gehen, um die Unterdrücker und Terroristen zu bekämpfen, Infrastruktur aufbauen und Kulturschätze zu erhalten? Da scheint mir doch der polnische Vorschlag, eine Flüchtlingsarmee aufzubauen, die in ihren Ländern die Verhältnisse, vor denen sie geflohen sind, selber zu ändern, recht plausibel."
 
Stefan Wild
 
 
25.11.2015 23:25 Uhr
 
Blogbeitrag zur Diskussion in der ARD bei Anne Will, in der viel um den Brei geredet wurde, vor allem von Frau Kramp-Karrenbauer, CDU
 
"Angeblich wird sich Deutschland stark verändern. Welche Rolle spielt denn für die Regierung, was die Menschen in Deutschland wollen? Wie wird das Volk einbezogen? Es gibt meiner Meinung nach kein staatliches Recht am Willen des Volkes vorbei. Auch das Parlament ist mit der Erwartung gewählt, in kritischen Situationen die Interessen der Deutschen zu verteidigen und nicht, sie preiszugeben. Das kann seine Legitimation begrenzen. Wir brauchen mehr Demokratie und nicht eine Regierung, die unser Land gegen den Willen des Volkes verändert.
 
Stefan Wild"
 

25.11.2015
 
Online Leserbrief an die HNA:
 
Nur sehr mühsam nähert sich die breitere politische Diskussion (z. B. bei Maischberger gestern Abend) der Erkenntnis, dass eine unbegrenzte Aufnahme von Zuwanderern gleich welcher Ursache nach Deutschland schlicht unmöglich ist und dass mann vielen Einwanderungswilligen deshalb sagen muss: "Du kommst hier nicht rein" oder australisch: "No way!". Wie nachvollziehbar deren Motive auch sein mögen und wie groß auch immer das Leid im Herkunftsland.
 
Anstatt nun aber anzuerkennen, dass die AfD schon immer öffentlich diesen Standpunkt vertreten hat, ihre Weitsichtigkeit und ihren Realismus zu loben, wird die neue Partei weiter beschimpft. Peter Gärtner schreibt in der heutigen HNA, sie "wildere" im Wählerpotenzial der Christdemokraten. Was heißt denn hier wildern? Was will uns der Autor mit dieser Wortwahl sagen?
 
Die AfD vertritt den Willen vieler Menschen und wirbt darum, dass diese folgerichtig auch jene in der politischen Debatte, durch ihre Stimme und durch Teilnahme an ihren Demonstrationen unterstützt. Also Demokratie pur. Wahrscheinlich war's der Setzer, der illegales "wildern" und legitimes "werben" verwechselt hat.
 
Stefan Wild

 

 

24.11.2015

 

Kauder und Merkel brüsten sich mit ihren Heldentaten. Sie "werden die Flüchtlingskrise genauso lösen wie die Euro-Krise". Stimmt irgendwie! ... möchte man sagen, sie werden sie nämlich gar nicht lösen.

 

Halle für Halle wird auch in Hessen zur Flüchtlingsunterkunft ausgebaut. Angeblich sollen gleichzeitig Bearbeitungszeiten für Asylverfahren beschleunigt werden. Wie geht das zusammen? Und Kosten wird das angeblich den hart arbeitenden Steuerbürger nichts. Manche prophezeien sogar einen wirtschaftliche Aufschwung durch die massenhafte und illegale Immigration. Denken die Regierenden denn, sie können endlos weiter ihren Unsinn verbreiten und die Bürger glauben ihnen?

 

Der sensible Konsument kann spüren, wie dem einen oder anderen Redakteur bei Presse, Funk und Fernsehen langsam mulmig wird und erste Zweifel aufkommen an dem von den marktbeherrschenden Medien immer noch unverdrossen verkündeten "Hurra, die Zuwanderer kommen und wir müssen ihnen helfen".

 

Immer mehr Bürger fangen an zu merken, was uns da eingebrockt wurde. Der Widerstand wächst. Leider wird nicht alles reversibel sein. 

 

Bisher noch einzelne Immigranten vertreten öffentlich die Auffassung, der Wunsch vieler Deutscher, das Land möge selbst bestimmen, ob und wie es Einwanderung zulässt, sei antiquiert, von gestern, gar nicht mehr möglich. Das Land sei längst unumkehrbar zum Zuzug freigegeben. Lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen!

 

Halten Sie durch und stärken Sie die AfD, damit der Alptraum ein Ende findet!

 

Stefan Wild

 

 

17.11.2015

 

Zehneinhalb Prozent und drittstärkste Kraft.

 

Ja, die AfD wächst. Kein Zweifel, dass das zu tun hat mit der unkontrollierten Masseneinwanderung und den dramatischen Vorgängen in Paris, Hannover und anderswo. Die Menschen sind betroffen. Sie fordern wirksame politische Reaktionen. Und ihre Partei finden sie in der AfD. Das ist ganz entgegen der ständigen Medienschelte nicht besonders emotional oder ideologisch, sondern völlig normal, redlich und vernünftig.

 

Es geht der AfD nicht um Fremdenhass oder andere Gefühlsaufwallungen, sondern ganz rational um die Erhaltung des Staates, die Verhinderung einer Spaltung unserer Gesellschaft, die entschlossene Durchsetzung unseres Rechts und die Sicherung unserer Werte in einer Zeit, in der sie akut in Gefahr sind. Die AfD ist die Partei der Vernunft und die Partei der Ehrlichkeit und die Partei der Tat.

 

Die AfD wird bei allen anstehenden Wahlen in die Parlamente kommen. Sie wird dann als etablierte Partei auch zu politischen Fragen, die nicht ihre Kernthemen sind, klare Positionen zu beziehen haben. Aber stets muss dabei das langfristige Interesse unseres Landes und seiner Bürger der Kompass sein, wenn die AfD ihrem Namen gerecht werden will. Wagen wir also die Debatte!

 

Stefan Wild

 

 

16.11.2015

 

Die Regierung hat die Lage im Griff! Das ist beunruhigend. Denn wie schlimm muss es dann erst kommen, wenn die Regierung einmal etwas anderes sagen würde. Aber hat jemals irgend eine Regierung etwas anderes gesagt, als dass sie Herr der Lage sei? Vergessen wir die Aussage also und tun sie getrost in die Floskelkiste.

 

Am Rande einer Wirtschaftsveranstaltung in Kassel in der letzten Woche wurde engagiert diskutiert, welche Chancen für die Wirtschaft in der starken Zuwanderung liegen. Man kann da durchaus skeptisch sein, wie auch die Wirtschaftsweisen in ihrem aktuell vorgelegten Jahresbericht. 

 

Wenn geklärt ist, wer in Deutschland bleiben wird, und das werden auf ganz verschiedener Rechtsgrundlage - oder auch ohne eine solche - die meisten sein, gilt es natürlich, diese Menschen dafür fit zu machen, in unserer Gesellschaft wertschöpfend tätig zu sein. 

 

Manche  Unternehmer und Berater setzen große Hoffnungen in die wirklich jungen Immigranten, die Kinder. Das heißt Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium und damit - wenn man es richtig anpackt - auch kulturelle Annäherung. Ein langer Weg, zugegeben. Aber was bliebe, wenn wir nicht hofften!

 

Zur Integration, die nicht bloß Vermischung ist, gehört eine Kultur, in die überhaupt integriert werden kann. Wer eine halbe Stunde Zeit hat, sollte sich dazu eine beeindruckende Rede des schweizer Politikers Oscar Freysinger gönnen, die am 31.10.2015 in Essen gehalten wurde:

 

https://www.youtube.com/watch?v=yK2JnPDFjNc

 

Einen guten Start in die Woche!

 

Stefan Wild

 

 

15.11.2015

 

Am Tag danach, während die Analyse der Mordanschläge von Paris noch läuft, geht es um die Folgen. Im deutschen Fernsehen scheint dabei bei den politischen Diskutanden weniger um die Wiederholungsgefahr, auch in Deutschland, zu gehen, sondern um die Möglichkeit der Stärkung rechtsradikaler und „rechtspopulistischer“ Parteien, gemeint ist vor allem die nur ungern ausgesprochene AfD. Bemerkenswerte Gewichtungen!

 

Bei eskalierenden Konflikten wird Deutschland genauso betroffen sein wie Frankreich. Warum nicht Berlin, München, Köln oder Kassel? Neben brutalen Mordanschlägen würden uns wohl auch Anschläge gegen wichtige Infrastruktur schwer zusetzen, von kleinen Gruppen zu verüben und kaum wirksam zu vermeiden, wenn viele Menschen unter uns leben, die unserem Volk und unseren Werten gegenüber illoyal, ja feindselig eingestellt sind.

 

Immerhin gibt es ja auch in Teilen der arabischen Welt offenen Applaus zur Katastrophe von Paris. Ist es aber nicht naiv, zu glauben, in Syrien und im Irak mit Jets aus Nato-Staaten zu bombardieren, also Krieg zu führen, ohne dass die Gegner versuchen, auch auf unserem Territorium zurück zu schlagen?

 

 

14.11.2015

 

Wie können nicht sagen, wir hätten es nicht ahnen können. Die Welt ist kein Kuschelverein, sondern ein permanentes Ringen um Ressourcen und Macht. Auch wenn wir es nicht mögen, gibt es Hass und Gewalt, mit denen wir umgehen müssen. Wie müssen bereit sein, uns auch mit Gewalt zu verteidigen, wenn es sein muss.

 

Wir haben diese Fähigkeit über das akzeptable Maß hinaus reduziert, zum Teil ganz verloren. Wir wirken wehrlos, nicht wehrhaft, Wir haben vom Frieden unmittelbar um uns herum profitiert, haben die Friedensdividende eingestrichen, wie wir uns die Aufzucht von Kindern gespart haben. Wir entwickeln uns zu einem Land selbstgefälliger reicher wehrloser alter Leute, die nicht begreifen wollen, was Scholl-Latours Wort vom Ende der Spaßgesellschaft bedeutet, die Houellebecq nicht gelesen haben oder ihn für einen Spinner halten, wenn er ein Bild von der Unterwerfung Europas durch Islamisten zeichnet.

 

Jetzt haben wir den Salat. Und wir sind erst am oberen Drittel des Lawinenhanges.

 

Ich bin gespannt, was die Gewaltfreiheits-Apostel/innen am Nachrichtentresen wie Slomka, Miosga und Atalay dazu sagen, was Gutmenschen, wie Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, Simone Peter und Bedford-Strohm reagieren, ob sie auf den Trichter kommen, dass ihre Betroffenheits-Propaganda auch dem Boden für üble Entwicklungen bereitet, die schwer wieder umkehrbar sind. Wahscheinlich sind die freien westlichen Gesellschaften selbst schuld!

 

Es war eben doch ein Freitag, der 13. gestern.

 

Stefan Wild

 

 

13.11.2015

 

Aufreger heute: Schäubles Vergleich der aktuellen Massenzuwanderung mit einer Lawine. Ich finde den Vergleich treffend, ist doch auch die Lawine gefährlich und im Moment ihres Abgangs unbeherrschbar. Auch der Gedanke der Auslösbarkeit durch eine(n) unbedachte(n) Einzelne trifft zu. Trotzdem brandet die Kritik auf wie selten. Darf selbst ein Minister nicht frei sprechen?

 

Gaulands Vergleich mit der Spätzeit des römischen Reiches kam mir auch schon immer wieder in den Sinn. Als Schüler konnte ich nicht verstehen, wie etliche Male in der Geschichte einfache "wilde" Völker Hochkulturen niederrennen konnten. Es ist uns vergönnt, einen solchen Prozess in Echtzeit zu erleben.

 

Versuchen wir, gemeinsam zu retten, was noch zu retten ist!

 

Stefan Wild

 

 

12.11.2015

 

Weiter großes Durcheinander bei der Bundesregierung. Sie weiß nicht, wie viele Zuwanderer im Land sind, weiß nicht wie viele in den EAEs sind und andere wichtige Zahlen weiß sie auch nicht. Die Situation ist definitiv außer Kontrolle.

 

Das Wording dazu ist aber immer politisch korrekt und Bürger beruhigend. In Talkrunden wie gestern Anden bei Anne Will passen die Grünen Teilnehmer (hier: Simone Peter) genau auf, dass nichts gesagt wird, was der AfD in die Karten spielen könnte. Und fallen dem, der gerade einen Gedanken entwickeln will, ins Wort. Die Wahrheit ist in solchen Momenten nachrangig und bleibt auf der Strecke..

 

Die Bürger werden bestenfalls in Versammlungen über die bei Ihnen unterzubringenden Migrantenzahlen informiert. Mitwirkung an Entscheidungen: Fehlanzeige! Für mich ein klares Demokratieversagen.

 

Auch andere wichtige Fragen sind nicht nur ungeklärt, sondern sogar unausgesprochen: Wer wird Sexualpartner der vielen allein reisenden jungen Migranten-Männer sein? Werden Sie zölibatär leben? Was bahnt sich da an? OK, das geht uns nicht an: Reine Privatsache. Oder?

 

Antworten gibt unter anderem das von der Mainstream-Presse verfemte und von weiten Teilen des Buchhandels unterdrückte aktuelle Buch von Akif Pirincci, "Die große Verschwulung". Sehr lesenswert. Ebenso wie Udo Ulfkottes Buch "Die Asyl-Industrie". Plötzlich werden Zusammenhänge klar, die eigentlich im Verborgenen bleiben sollen.

 

Einen schönen Donnerstag!

 

Stefan Wild

 

 

11.11.2015

 

Teilen bis zur Selbstaufgabe? Am Martinstag wird über soziale Verpflichtung diskutiert.

 

Wie ist das mit dem Gleichteilen, wenn bestimmte Gruppen zahlenmäßig zunehmen, andere abnehmen? Warum nehmen bestimmte Gruppen zahlenmäßg zu. Hat es mit der Rolle der Frau in den verschiedenen Gesellschaftswirklichkeiten zu tun?

 

Darf sich eine Gesellschaft, ein Staat, auch über das aktuell erforderliche hinaus eine Reserve, Wohlstand, sichern, um für magere Jahre vorbereitet zu sein? Oder muss alles weg-geteilt werden?

 

Was würde z. B.  geschehen wenn - etwa durch einen Vulkanausbruch (vgl. Krakatau und Tambora) - die landwirtschaftlichen Erträge weltweit für zwei oder drei Jahre um, sagen wir, 30% zurückgehen?

 

Einen schönen und wiederum recht warmen Novembertag!

 

Stefan Wild

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